Die japanische Küche ist hierzulande vor allem durch Sushi und tofuhaltige Misosuppe bekannt. Besonders Sushi erfreut sich größter Beliebtheit.
Sushi ist richtiges Wellness-Food, denn es ist gesund, kalorienarm und lecker. Besonders der Fisch hat es, ernährungstechnisch, in sich. Wertvolle Omega-3-Fettsäuren und Jod beugen Herz-Kreislauf-Beschwerden und Jodmangel vor. Der Reis enthält sehr wenig Kalorien und lässt den Blutzuckerspiegel nicht extrem in die Höhe schnellen. Das hat zur Folge, dass der Hunger länger gestillt und dadurch die Gefahr von Heißhungerattacken minimiert wird. Sushi passt zu einer ausgewogenen Ernährung und besonders zu den modernen Anforderungen an das Essen: Es geht nicht mehr nur um Energieaufnahme und Hungerstillen, sondern um bewusstes Essen und Genießen. Zudem ist Sushi essen immer noch ein Form von Lifestyle, wenn es auch vor einigen Jahren seinen ersten Platz der In-Food-Skala an Biokost abgeben musste. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts war der Gang in die Sushi Bar der Inbegriff von Hippness, keine Mittzwanzigerparty der Generation “Jung und erfolgreich” kam ohne die gesunden Fischrollen aus.

Ursprünglich war das Einwickeln von Fisch in Reis eine Konservierungsmethode. Denn die Reispakete konnten in der Erde aufbewahrt werden, der Fisch wurde fermentiert und haltbar. Beim Verzehr war der umgebende Reis dann ein Abfallprodukt. Irgendwann wurde aber auch der Reis verzehrt, womit der Erfolg des Sushi seinen Lauf nahm. Sushi so wie wir es heute kennen wurde im 18. Jahrhundert in Tokio erfunden. Dort wurde der frische Fisch direkt im Hafen, platziert auf einer Reisrolle, angeboten. Diese Form ähnelt wohl dem Nigiri-Sushi, wie es heute heißt. Dabei verzichtet man auf die Noriblätter (Seetang), die man zum Beispiel für Makirollen benötigt.
Heute gibt es sehr viele unterschiedliche Sushiformen. Die berühmtesten sind wohl immernoch Maki und Nigiri. Aber auch Inside-Out-Rolls (wohl nicht ursprünglich, weil eine amerikanische Erfindung) und Temaki sind auf jeder Speisekarte zu finden. Serviert wird Sushi hierzulande immer mit Wasabi, einer scharfen japanischen Meerettichsorte und Gari, süß-sauer eingelegtem Ingwer.
Wellness verkauft sich, besonders in der Lebensmittelbranche. Neben Wellness-Süßigkeiten, Wellness-Food und Joghurts werden auch Wellness-Wässerchen in beträchtlichen Mengen offeriert. Diese “Near-Water-Getränke” enthalten oft Zusätze wie Gingko oder Kräuteressenzen.
Der IKK-Bundesverband hat genauer hingeschaut. Anhand einer Studie der deutschen Verbraucherzentralen, die insgesamt 238 solcher Getränke auf ihre tatsächliche Wirkung auf die Gesundheit untersuchten, wurden nun eine Stellungnahme veröffentlicht, die - das war zu erwarten - nicht besonders gut ausfällt. Demnach enthalten Near-Water-Getränke pflanzliche und diverse andere Zusätze meist in fast homöopathischen Dosen, oder sind wenig sinnvoll zusammengesetzt.
Die Vitaminzusätze sind nach Ansicht der IKK unnötig, da sie ohnehin durch die Nahrung aufgenommen werden. Gleiches gilt für Mineralien wie beispielsweise Calcium. Einzig Folsäure wäre sinnvoll, wird jedoch fast nie zugesetzt. Außerdem sei die Anreicherung nicht ausgewogen: zwischen einer homöopathischen Dosis und einer absoluten Überdosierung findet der Near-Water-Fan kein passendes Produkt.
Auch die Versprechungen der beliebten ACE-Säfte seien aus gesundheitlicher Sicht nicht mehr als heiße Luft. Dass ist in vielen Kreisen schon lange bekannt, die Verbraucher werden trotzdem weiterhin geblendet.
Untersucht wurden auch Pro- und Prebiotische Getränke. Die Ergebnisse fallen hier nicht besser aus. Häufigster Grund dafür: Mangelhafte Angaben über Inhaltsstoffe und Verzehrempfehlungen. Die gesamte Studie steht zum Download frei.
Vor kurzem habe ich einen Test gestartet. Das Ziel: Jede Woche frisches Bio-Gemüse zu erhalten. Nicht von irgendwo, sondern von speziellen Firmen, die Abokisten direkt an die Haustür liefern.
Nun folgt der versprochene Preisvergleich. Es gibt unterschiedliche Anbieter, die gesundes Essen liefern. Ich habe drei von ihnen ausgewählt, die im Berliner Raum tätig sind und die Preise verglichen.
Die Preistafel ist nicht topaktuell. Das kann sie auch nicht sein, da Gemüse und andere Lebensmittel Preisschwankungen unterliegen. Also den Vergleich bitte nicht als Nonplusultra ansehen. Was die Aufstellung zeigt ist, dass mein aktueller Lieferant “Lindenhof” in vielen Kategorien preiswerter ist, als “Märkische Kiste” und “Blattwerk”. Dennoch gibt es bei allen Lieferanten Vor- und Nachteile. “Blattwerk” und “Märkische Kiste” bieten Abokisten an, die man sich selbst zusammenstellen kann. Anhand eines vorher festgelegten Preises packt man beim Anbieter “Märkische Kiste” wöchentlich verschiedene Artikel in den virtuellen Warenkorb. Beim Blattwerk funktioniert es ähnlich. Jedoch muss hier ein Lieferschein ausgedruckt und eingeschickt werden.
Die Kiste vom Lindenhof ist da um einiges festgelegter. Hier wird der Inhalt jede Woche nach dem aktuellen Angebot gepackt. Natürlich kann man Dinge, die man nicht mag, vorher austauschen. Nach eigenen Angaben führt der “Lindenhof” eine Kundendatei, die bisherige Änderungswünsche bei jeder Lieferung berücksichtigt. Dass das nicht immer funktioniert, musste ich leider schon bei meiner dritten Lieferung feststellen, als ich wieder einmal Sprossen bekam, obwohl ich diese schon eine Woche zuvor abbestellt hatte. Die Zukunft wird zeigen, ob es sich dabei um ein Versehen handelte…
Ein weiterer Vorteil für mich: Ich probiere Produkte, die ich sonst gegebenenfalls eher nicht in den Einkaufskorb packen würde. Außerdem zahle ich keine Versandkosten. Bis jetzt bin ich also relativ zufrieden mit der Regionalkiste vom Lindenhof. Insgesamt kann man übrigens sagen, dass die Produkte im Schnitt 40 Prozent teurer sind, als in einem höherwertigen Supermarkt. Es lässt sich jedoch nicht alles vergleichen, da viele Produkte wie beispielsweise Posteleinsalat dort nicht erhältlich sind. Dafür kann ich davon ausgehen, dass wenigstens ein Teil meiner Nahrung aus der Umgebung kommt und nicht mit Gentechnik und Pflanzenschutzmittel gequält wurde.
Bio Bio Bio. Das Geschäft mit ökologisch-wertvollen Produkten boomt. Mittlerweile gibt es sie sogar schon im Supermarkt: die Eier von den besonders glücklichen Hühner, die Äpfel aus der Region und das Gemüse vom Biobauernhof außerhalb der Stadt.
Bio hat längst seinen etwas angestaubten Ökolatschen-Charme verloren. Biologisch wertvolle Ernährung ist Wellness-Food und avanciert zur neuen Massenbewegung. Hier geht es nicht mehr nur um Lifestyle, sondern um die Repräsentation der eigenen Weltanschauung. Essen, sich gut fühlen und dabei auch noch gesund und fit bleiben. Das ist der neue Wellnesstrend für Millionen. Ich bin dabei, zumindest teilweise.
Den ersten Schritt in diese Richtung unternahm ich vor zwei Wochen. Bio aus dem Supermarkt, so überlegte ich mir, ist ja ganz nett. Aber wieviel Bio steckt da tatsächlich noch drin, im Apfel aus Neuseeland beispielsweise. Weil meine ökologische Ader es nicht ertragen kann, dass mein Essen in der Welt weiter herumkommt als ich, habe ich mich für eine Abokiste eines Biolieferanten entschieden. Unter den verschiedenen Kisten (Obst, Gemüse, Käse) war mir die “Regionalkiste” gleich auf Anhieb symphatisch. Weil ich aber einen Vergleich starten wollte, wählte ich zunächst die normale Gemüsekiste und einige Zusatzprodukte. Nach einer Woche Wartezeit (geliefert wird in jeden Berliner Bezirk nur an einem Tag pro Woche) war dann meine erste Biokiste da.
Gleich darauf bestellte ich dann den Regionalkorb als Abo. Auch der hat mittlerweile schon einmal seinen Weg in meinen Kühlschrank gefunden. Bislang bin ich begeistert. Für zehn Euro spare ich mir den Gemüseeinkauf für mindestens 3 Tage. Was das bedeutet, merkt auch mein Rücken. Den trainiere ich nämlich weiterhin lieber mit Pilates, als mit Tüten schleppen. Der Preis ist zwar im Vergleich zur Supermarktware höher, aber dennoch gerechtfertigt: Mehr Geschmack darf ruhig mehr kosten. Demnächst wird hier ein Preisvergleich unterschiedlicher Zulieferer folgen.
Wer sich gesund ernährt, steigert sein persönliches Wohlbefinden und die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit. Im Rahmen eines ausgewogenen Ernährungsstils sollte man unter anderem viele hochwertige Proteine zu sich nehmen.
Man muss nicht immer auf tierisches Eiweiß zurückgreifen, sondern kann es zur Abwechslung mit Tofu probieren. Im Rahmen einer Ernährungsumstellung ist diese Form von Proteinen sogar wertvoller, als rein tierische und darum nicht nur für Vegetarier gut. Zusammen mit etwas Sport und den richtigen Beilagen kann man so ohne Reue schlemmen. Ich gebe zu, dass Tofu, ein Erzeugnis aus Sojamilch, in roher ungewürzter Form eher undelikat ist. Je nach Festigkeit schmeckt es wabbelig-fade bis hart-fade. Erstaunlich ist deshalb, was man mit ein paar Gewürzen und Ideen so machen kann. Für Tofu-Neulinge steht darum an dieser Stelle ein Rezept, mit dem ich die Zweifler und Skeptiker schon überzeugen konnte. Da es eine Eigenkreation ist, die man nach eigenem Gusto verändern kann, verzichte ich auf grammgenaue Angaben.
Tofu-Gemüse-Frikadellen
Man nehme: Die Lust etwas Neues auszuprobieren und gehe mit ihr in den nächsten Supermarkt, der Tofu anbietet. Am besten kommt er aus biologischer Produktion. Es muss sich um “europäischen” Tofu handeln. Dazu muss man sich aber nicht seinen Pass zeigen lassen.
Ich meine den Tofu, der (für den europäischen Markt) etwas fester produziert wird. Es gibt Tofu in allen Varianten auch im Asia-Supermarkt. Der ist aber meistens sehr weich und eher quarkig, so wie er eben in asiatischen Ländern gern gegessen wird. Für die Frikadellen benötigen wir aber eine feste Grundkonsistenz. In meinem Supermarkt gibt es Bio-Tofu im Doppelpack, das sind ungefähr 380 Gramm.
Weiterhin benötigt man für das Rezept:
Das Suppengrün zerkleinere ich immer in einer Küchenmaschine mit Raspelfunktion, so dass es sehr fein geschnitten ist. Den Lauch muss man dabei aber außen vor lassen, er kann leicht bitter werden und wird mit dem Messer in feine Ringe geschnitten. Wer keine Maschine hat, muss alles mit der Hand zerkleinern. Das kann sehr meditativ sein.
Paprika und Zwiebel ebenfalls fein würfeln und alles in eine große Schüssel geben.
Den Tofu kurz in einem Küchentuch ausdrücken, um ihn etwas von der überschüssigen Flüssigkeit zu befreien und dann zerbröselt unter das Gemüse heben. Mit Salz und Pfeffer, sowie Tomatenmark und etwas Senf würzen. Wer mag kann auch noch Knoblauch und Rosmarin dazugeben. Dann kommen die Eier und etwas Paniermehl ins Spiel. Wenn die ganze Masse an Festigkeit gewonnen hat und man daraus Frikadellen formen kann, ist sie fertig.
Man kann sie vorsichtig anbraten, noch besser geht es aber, wenn man die fertigen Frikadellen auf Backpapier im Ofen gart. Wenn sie außen etwas Farbe annehmen, sind sie fertig. Das dauert bei 200 Grad Celsius auf der oberen Schiene etwa 15 Minuten.
Dass scheinbar viele Menschen (besonders Frauen?) unter einem zu trägen Stoffwechsel leiden, zeigt uns die Werbung. Produkte wie Joghurts, die diesem Problem entgegenwirken sollen und eine breite Vielfalt als Nahrungsergänzungsmitteln sind eine beliebte Einnahmequelle der Nahrungsmittelindustrie.
Um wieder zu neuem Wohlbefinden zu kommen, kann man sich aber auch ganz einfach Hilfe aus der Natur holen. Das Zauberwort sind hier “Bitterstoffe”. Wie der Name uns verrät, sind diese in Lebensmitteln enthalten, die bitter schmecken. Auch einige Kräuter enthalten eine Menge davon. Darunter zum Beispiel Schafgarbe und Wermut. Die Stoffe sorgen für einen Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts im Körper, regen die Verdauung an, senken den Cholesterinspiegel und wirken gegen Völlegefühl und Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Darüber hinaus sollen sich die bitteren Muntermacher auch bei Übergewicht bewährt haben, weil sie den Fettstoffwechsel ankurbeln, wenig Kalorien haben und schnell zu einem Sättigungsgefühl führen. Mit ihrer Fähigkeit, die Darmflora wiederherzustellen und zu schützen, können sie getrost in die Sparte “Wellness-Food” aufgenommen werden. Wer die Bitterstoffe in seinen Speiseplan aufnehmen möchte, um sich gesund zu ernähren, kann auf Artischocken, Chicorée, Eisbergsalat, Schwarzwurzeln, Endivien, Ingwer und Löwenzahn zurückgreifen.
Den Ingwer kann man sehr gut zu einem Getränk verarbeiten. Dazu einfach ein paar Stücke Ingwer mit heißem Wasser aufgießen. Über den Tag verteilt getrunken, kann die Knolle dann ihre Wirkung entfalten. Besonders für Menschen, die pures Wasser zu langweilig finden, eine gute Alternative zu Saftschorlen und Co.
Kürzlich vermeldetete das Portal “Welt Online” einen neuen Trend, der auch auf der Internationalen Süßwarenmesse (ISM) 2008 vorgestellt wurde: Wellness-Süßigkeiten. Ja, so etwas gibt es wirklich.
Was schon auf den ersten Blick sauer aufstößt: die “Welt” spricht von einem neuen Industrietrend. Dass sie Recht hat, wissen Wellness-Anhänger schon lange, denn “Wellness” an sich ist oft keine Frage von Gesundheit und Wohlbefinden mehr. Vielmehr geht es leider vielen Produzenten darum, wie und womit am schnellsten Geld verdient werden kann. Ein neuer “Trend”, um den thematisch sensibilisierten Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen, sind eben nach Wellness-Joghurt und Co. die Wellness-Süßwaren.
Naschen soll, so die Hersteller, eine gesunde Komponente bekommen. Der Trend dieses so genannten Functional Food ist nicht so neu, aber die Süßwaren sind davon erst seit kurzem explizit betroffen. Der Begriff kommt aus Japan, wo er Anfang der 90-er als “Foshu” (Food for specific health use) den Markt eroberte. Aber auch in Deutschland gab es früh erste Produkte, die einem spezifischen Gesundheitsnutzen dienen sollten. Ovomaltine ist zum Beispiel ein solches Lebensmittel. Es folgten viele Jahre später, mit Bakterien angereicherte, Joghurts und Omega-3-Brot. Die Süßwarenhersteller möchten natürlich auch ein Stück vom großen Kuchen der Wellness-Massen-Bewegung, denn gerade in dieser Zeit entflammt ein neues Gesundheitsbewusstsein, das viele sich gerne etwas kosten lassen. Schlechte Ernährung ergibt schlechtes Gewissen. Wie schön, wenn man sich dann abends vor dem Fernseher etwas “Gutes” tun kann. Die Gewissensbisse sind passé und es schmeckt sogar. Sehr praktisch für die “Generation Couch”.
Was kann man denn so naschen, um “gesund” zu werden?
Die Palette ist groß: Neben den schon länger beliebten Bio-Produkten gibt es Schokolade mit Inhaltsstoffen, die gegen freie Radikale schützen und bald wird es auch eine probiotische Sorte geben. Wie nützlich: mit dem Schokoladengenuss kann ein Jeder seine Darmflora schützen. Auch die Gummibärchen hat es erwischt: sie müssen neuerdings Kalzium mit in die Tüte nehmen, für gesunde Zähne. Gut, das kennt man schon von Kaugummis. Darum hat sich ein bekannter Kaugummiproduzent auch etwas ganz Neues, Spektakuläres ausgedacht: Ein Kaugummi, der Entspannung erzeugt und gleichzeitig die Konzentrationsfähigkeit steigert. Ob das mit der Entspannung wirklich beim Verbraucher funktioniert, ist mehr als fraglich. Aber die Hersteller dürften wirklich sehr entspannt sein, denn natürlich sind die Produkte viel teurer, als schnöde Lebensmittel, ohne Zusatzfunktion. Wer Geld sparen möchte, sollte besser auf eine gesunde Ernährung achten. Denn “Wellness-Food” muss nicht teuer sein, wenn man sich auf herkömmliche Lebensmittel rückbesinnt.
Viele Menschen ernähren sich, angesichts einer eher leichten körperlichen Belastung, figur- und kalorienbewusst. Dazu gehört meistens, dass man verstärkt auf den Fettgehalt bei Lebensmitteln achtet. Diese Erkenntnis machen sich die Nahrungsmittelkonzerne zu nutze: Sie bieten Produkte an, die mit Schlagwörtern wie “Wellness” oder “light” werben und die Verbraucher in eine Falle locken.
Fett ist ein Geschmacksträger, das ist im Grunde allgemein bekannt. Leider vergessen viele Menschen diesen Umstand oft. Ganz besonders, wenn Produkte mit emotional ansprechenden Argumenten wie beispielsweise “fettreduziert” ihren “Wellness-Faktor” anpreisen. Dieses so genannte “Wellness-Food” ist aber oft nur Nepp. Durch fehlendes Fett geht auch Geschmack verloren. Dies wiederum müssen die Hersteller durch einen hohen Zuckeranteil ausgleichen. Die Masche funktioniert auch deswegen so gut, weil Verbraucher oft nur auf die Nährwerte schauen und
nicht in die Zutatenliste. Steht dort Zucker an einer der ersten Stellen, kann man davon ausgehen, dass die eingesparten Kalorien auf der Fettseite durch den hohen Anteil an Kohlenhydraten wieder ausgeglichen werden. Ein gutes Beispiel sind die immer wieder gern angebotenen “Wellness-Joghurts”. Im Internet findet man unter dem Suchbegriff “Nährwerttabellen” eine unendliche Masse von Seiten, die diese zur Verfügung stellen. Ich habe mir einmal drei verschiedene Joghurtsorten eines bekannten Hersteller vorgenommen und deren Nährwertangaben verglichen.
Der Joghurt mit normalem Fettgehalt hat pro 100 Gramm folgende Werte:
Man kann davon ausgehen, dass die 18 Gramm unter dem Punkt “Kohlenhydrate” allein dem Zucker zuzuschreiben sind. Der Kaloriengehalt setzt sich also zum einen aus dem Fettgehalt und dem Anteil an Zucker zusammen.
Der “fettarme” Joghurt beinhaltet pro 100 Gramm:
Hier kann man schon deutlich den Unterschied zum “normalen” Joghurt sehen. Die Kalorienzahl vermindert sich deutlich, vor allem durch eine Einsparung an Kohlenhydraten. Der geringere Fettgehalt sorgt dafür, dass wir Fett sparen, aber der Geschmack nicht deutlich leidet und durch hohen Kohlenhydratanteil ausgeglichen werden müsste. Dies wird umso deutlicher, wenn man sich mal die Nährwerte des “Wellness-Produkts”, dem
Joghurt mit 0,1 Prozent Fett anschaut. Hier finden wir:
Der fast fettfreie Joghurt hat nicht nur einen deutlich höheren Energiewert, sondern muss das Fehlen des Geschmacksboten “Fett” durch einen Zuckeranteil ausgleichen, der dem im normalen Produkt gleichkommt. Hier kann man nicht von Wellness, sondern nur von Marketingstrategie sprechen. Ein Problem, das nicht nur den Ernährungssektor betrifft, denn der Begriff “Wellness” ist bekanntlich ungeschützt und hat oft nicht viel mit seiner ursprünglichen Bedeutung zu tun. Auch andere Lebensmittel wie Brotaufstriche, Käse und Wurst sollten vor dem Kauf einer genauen Kontrolle unterzogen werden. Es ist eben nicht alles Wellness, auch wenn es sich so schön liest und so scheinbar das Gewissen (und ganz bestimmt den Geldbeutel) erleichtert. Wer sich gesund ernähren möchte muss dafür nicht tief in die Tasche greifen. Richtiges Wellness-Food besticht oft durch seine Einfachheit! Dem Gesundheitsbewussten helfen eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Entspannung (auch mal in Form von Sauna, Massagen oder Tiefenentspannung wie beim Floating) und etwas Bewegung, zum Beispiel in Form von Walken, Joggen oder Pilates, um zum individuellen Wohlgefühl beizutragen.
Essen ist nicht nur Notwendigkeit um den knurrenden Magen zu befriedigen. In vielen Nahrungsmitteln stecken Stoffe, die dem Wohlbefinden zuträglich sind und auch in eventuellen Notsituationen schnelle Effekte versprechen. So kann die kleine Wellness-Pause zwischendurch einfach mit einem Griff in den Kühlschrank erledigt werden.
Wenn es im Magen mal wieder drückt, kann etwas Lakritze helfen. Die Süßigkeit aus der Süßholzwurzel ist seit der Antike als Heilmittel gegen die unterschiedlichsten Beschwerden bekannt. Unter anderem zählen dazu eben Krankheiten im Magenbereich und auch Magengeschwüre.
Der im Honig enthaltene Fruchtzucker fördert den Abbau von Alkohol nach einer durchzechten Nacht. Statt zur Schmerztablette sollte man am nächsten Morgen darum lieber zum Honigglas greifen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem selbstgemachten Kräuterhonig?
Kalorienarm zubereitete Kartoffeln helfen gegen die Dellen an Beinen und Po. Die leckeren Knollen unterstützen nämlich die Festigkeit des Bindegewebes und tun so nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut.
Dunkle Schokolade enthält besonders viel Kakao. In ihm sind Stoffe enthalten, die Zellen und Herz schützen. Als Allroundprogramm kann die süße Verführung auch von Außen, in Form einer Schokoladen-Massage, helfen. Dazu passen Erdbeeren. Sie enthalten Mangan, das den Stoffwechsel verbessert. Außerdem haben die Beeren einen Entwässerungseffekt. Diese Wirk-Kombination unterstützt Diäten und eine gesunde Ernährung.
Auch sehr gut zum Abnehmen geeignet ist die Avocado. Die grüne, cremige Frucht senkt den Insulinspiegel. Wer zusätzlich zum Abnehmen noch Sport treibt, wird in der Anfangszeit oft unter Krämpfen leiden, da Magnesiummangel besteht. Anstatt zur Tablette kann man in diesem Fall zu Popcorn greifen. Eine leckere Alternative und in der ungewürzten Form absolut kalorienarm. Zur Unterstützung gesunder Knochen hilft Milch. Das in ihr enthaltene Kalzium und viele Vitamine machen sie zum Wellness-Getränk. Auch alle anderen Milchprodukte wie beispielsweise Käse eignen sich sehr gut, um Osteoporose vorzubeugen.
Jeder der den Film “Supersize me” gesehen hat, weiß dass gesunde Ernährung nicht nur für die körperliche Gesundheit wichtig ist, sondern auch für das geistige Wohlbefinden unabdingbar. Das sollte uns auch nicht verwundern, so besteht der Körper ja aus den Produkten, die wir aufnehmen. Das Essen ist sozusagen unser Körpergerüst, ist das Gerüst nicht stabil genug, so leidet der gesamte Bau
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Alleine das regelmäßige Trinken von reichlich Mineralwasser erquickt schon den Körper. Man fühlt sich weniger erschlafft, bekommt bessere Laune und das Hautbild verändert sich auch noch. Das ist darauf zurückzuführen, dass man vom Körper produzierte Schadstoffe schneller ausscheidet und den Körper somit befreit. Damit gar nicht erst so viele Schadstoffe in den Körper gelangen, sollte man sich gut überlegen, was man zu sich nimmt.
Am besten sind natürlich Bioprodukte geeignet, die jedoch den Geldbeutel ganz schön strapazieren können, wenn das Portemonnaie nicht so pral gefüllt ist. Mir geht es so, und daher kaufe ich deshalb immer nur bestimmte Produkte mit dem Biozertifikat, wie zum Beispiel Äpfel, Weintrauben oder mal Tomaten. Je nachdem, wie ich Lust habe. Auf das Verlangen des Körpers, etwas Bestimmtes essen zu wollen, sollte man schon hören. Jedoch sollte man im Kopf behalten, dass es kein natürliches Verlangen ist, wenn man nur Gummibärchen und Kartoffelchips essen möchte.
Wie kann man sich gesund ernähren und warum ist es gesund? Es hat zum einen mit den Vitaminen und Antioxidantien zu tun und dann, wie viel und welche Art der Kohlenhydrate in der Nahrung enthalten sind. Produkte mit vielen einfachen Kohlenhydraten, wie zum Beispiel Zucker verursachen einen starken Anstieg des Insulinspiegels
.Das Insulin ist hauptverantwortlich für die schnelle Aufnahme des Zuckers. Isst man recht zügig viel Zucker, so steigt der
Insulinspiegel sehr stark an und baut den Zucker sehr schnell ab. Nach dem raschen Zuckerabbau sinkt der Blutzuckerspiegel jedoch deutlich unter den Wert, den man vor dem Essen hatte, herab, und fühlt sich recht platt und niedergeschlagen. Um das zu vermeiden sollte, man auf Vielfachzuckerprodukte zurückgreifen, wie zum Beispiel Vollkornbrot statt Weißbrot, Mineralwasser statt Cola und viel frisches Obst und Gemüse, deren Zucker nur allmählich ins Blut gelangen.
Man wird jedenfalls nach nur wenigen Tagen der Umstellung bemerken, wie man mehr Energie besitzt und sich einfach besser fühlt.