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Archiv: Bewegung

Die Übung “Halber Mond”, mit der die Serie “Yogaübungen gegen Rückenschmerzen” startet, besteht aus zwei Teilen, die im Sanskrit Ardha Chandrasana und Pada-Hastasana heißen.

Lenny Montana © Flickr

Wichtig ist, fest und gerade zu stehen. Die Beine schließen und anspannen. Auch Bauch und Po sollten unter Spannung stehen. Die Muskel in den drei Regionen sind der Stützapparat, der unseren Rücken beschützt. Die Arme beim Einatmen seitlich über den Kopf schwingen und beide Hände fest ineinander greifen lassen. Nur die Zeigefinger stehen nach oben. Mit der Einatmung weiterlesen »


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Neben der kürzlich vorgestellten Möglichkeit, Rückenschmerzen mithilfe der Rückenschule entgegenzuwirken, bzw. ihnen vorzubeugen, möchte ich demnächst einige Yoga-Übungen vorstellen, die diese Wirkung ebenfalls erzielen.

Hot Flashes © Flickr

Gerade bei häufig auftretenden Rückenschmerzen sehe ich Bikram Yoga als Maßnahme an, langfristig nicht nur die Schmerzen zu bekämpfen, sondern ihnen auch etwas Vorbeugendes entgegenzusetzen: Rückenmuskulatur und eine gute Haltung. weiterlesen »


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Rückenschmerzen kann durch ausreichend Bewegung vorgebeugt werden. Eine in der Prävention sehr wirkungsvolle Maßnahme ist die Rückenschule.

Rücken. Jaci Berkopec © FlickrUnter “Rückenschule” versteht man einen Kurs, der von Ärzten oder Physiotherapeuten durchgeführt wird. Die Teilnehmer erlernen darin bestimmte Techniken, um den Rücken beispielsweise beim Heben von schweren Gegenständen, aber auch in Alltagssituationen zu schonen. Ob die Rückenschule auch wirksam ist, wenn man bereits unter Beschwerden leidet, ist noch nicht weitreichend untersucht. Wichtig ist jedoch gerade in diesem Fall, dass der Kursleiter von den Symptomen weiß, um speziell darauf einzugehen. Das ist natürlich nur in kleineren Gruppen möglich. Darum werden gute Angebote auf maximal 15 Teilnehmer begrenzt.

Wer an einem Kurs teilnehmen möchte, kann in der Regel bei der Krankenkasse Zuschüsse beantragen. Oft führen auch Krankenkassen selbst Rückenschulen durch. Das Ziel eines jeden Lehrgangs ist, die Teilnehmer für den Alltag zu rüsten. Die gelernten Kenntnisse sollen bewusst umgesetzt werden. Nur so ist eine langfristig wirksame Prävention möglich.

Weitere Maßnahmen über die Rückenschule hinaus sind Yoga oder Pilates. Wer unter haltungsbedingten Rückenschmerzen leidet, kann beispielsweise in speziellen Pilateskursen lernen, wie er richtig und gesund mit dem Rücken umgeht. Darüber hinaus werden gerade bei dieser Sportart die tieferliegenden Muskeln aktiviert. Dies kann dazu beitragen, den Rücken zu entlasten.


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Eine Studie der Universität Kiel aus dem Jahre 2001 belegt: “Rückenschmerzen gehören zu den zweithäufigsten bis häufigsten Schmerzproblemen der Bevölkerung.”

Dabei unterscheidet man zwischen verschiedenen Formen und unterschiedlich starken Ausprägungen der Schmerzen. Leidet ein Betroffener zum ersten Mal darunter und halten die Symptome nicht für länger als ein Quartal an, spricht man von akuten Rückenschmerzen. Die nächst höhere Form sind zeitweilige Rückenschmerzen, die innerhalb eines Jahres zwei Mal auftauchen. Leidet man noch öfter im Jahr unter den Beschwerden, sprechen Mediziner von wiederkehrenden Rückenschmerzen. Die schlimmste Ausprägung sind schließlich die chronischen Rückenschmerzen. Leidet ein Patient während mehr als die Hälfte des Jahres unter immer wiederkehrenden Schmerzperioden, gehört er in diese Kategorie.

Schon im Kindesalter wirkt Bewegung präventiv. Hamed Saber © Flickr

Die Schmerzen sind stechend und kommen oft plötzlich. In Deutschland sind sie der zweithäufigste Grund, weiterlesen »


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Yoga: Kurze Übungen bei Stress

Autor: Nicole
abgelegt in: Bewegung, Körper

Yoga ist ein wunderbares Mittel gegen Stress. Doch welche Übungen helfen genau gegen innere Unruhe und Anspannung?

Im Hatha Yoga gibt es eine Übung, die sich Savasana nennt. Man liegt auf dem Rücken, Beine und Arme in natürlicher Position ausgestreckt. In dieser Stellung kann man zur Ruhe kommen. Unterstützt wird der Effekt durch gleichmäßige Atmung durch die Nase in den Bauch und wieder durch die Nase nach Außen. Ähnlich dem autogenen Training kann man, hat man den richtigen Atemrhythmus gefunden, die einzelnen Körperteile nacheinander entspannen. Man beginnt bei den Zehen und arbeitet sich langsam und bewusst bis zum Kopf.

alicepopkorn © Flickr

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Zehn Tage Yoga sind heute vorbei. Gedanken über Körperbewusstsein, Veränderungen und die Sucht.

Zehn Tage, die wie im Flug vergingen. Zehn Tage, die einer neuen Struktur folgten. Nein, Yoga bestimmt nicht mein Leben, nur irgendwie meinen Rhythmus. Fast an jedem Tag betrat ich das Studio, insgesamt schaffte ich sieben Sitzungen. Zwei Tage musste ich pausieren, an einem Tag stand Pilates auf dem Programm. Die ständige Bewegung, die Meditation im Studio und die neuen Erfahrungen haben, das kann ich behaupten, eine Schleuse für mich geöffnet. Irgendwie hat es “Klick” gemacht. Ich beobachte nicht mehr nur meine Umwelt, sondern auch mich. Ich lebe und ERlebe bewusster, ich ernähre mich bedachter, ich habe mehr Energie. Ich bin süchtig.

Brittany G © Flickr

Der Gedanke an Yoga treibt mich nach draußen, selbst abends, wenn ich es mir auf dem Sofa gemütlich machen könnte, packe ich lieber meine Tasche und fahre in das Studio. Freue mich auf die Bewegung, den Schweiß, die Hitze. Unglaublich, denn besonders sportbegeistert war ich nie.

Ergebnisse sind aber nicht nur IN mir, sondern auch AN mir spürbar. Alte Hosen passen plötzlich wieder, meine Unterarme winken nicht mehr mit, jedenfalls nicht mehr stärker als meine Hände (Frauen wissen, was ich meine ;) ), ich stehe gerader, ich habe keine Rückenschmerzen mehr, ich bin schneller und beweglicher.

bindifry © FlickrIch will aber die Einbrüche nicht verschweigen, die ich in den letzten Tagen hatte. Auch diese Tiefs gehören dazu, komplettieren die Erlebnisse vielleicht sogar. Da gab es Situationen im Trainingsraum, in denen ich meine Grenzen ganz persönlich kennen lernte. Der Kreislauf zeigte mir: “Hier ist das Ende!”. Ich verstand plötzlich, dass Bewegung auch Übelkeit hervorrufen kann. Und ich verstand, dass man auch diese Situationen überwinden kann. Das stärkt nicht nur das Bewusstsein darüber, dass wir doch mehr können, als wir uns zutrauen, sondern zeigt in aller Deutlichkeit, dass es sich lohnt, mit und gegen vermeintliche Blockaden zu kämpfen.


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Yoga ist Yoga ist Yoga. Stimmt das? Als Anfänger hört man das Wort und verbindet damit eine Lehre, vielleicht sogar nicht mehr als eine Sportart.

Das Yoga mehr ist, vor allem viel komplexer, findet der Ungeübte spätestens heraus, wenn er den Fuß in ein Yoga-Studio setzt. Da gibt es Kurse im Hatha-Yoga, man liest Wörter wie Vinyasa und Ashtanga - kurzum, die Verwirrung nimmt ihren Lauf, jedenfalls ging es mir so. Was also tun? Ein paar wenige Grundinformationen wären für den Anfang sicher hilfreich. Also habe ich das Web 2.0 befragt, es antwortet und das liest sich dann folgendermaßen:

“Yoga ist eine indische philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen wie Yama, Niyama, Asanas, Pranayama, Pratyahara, Kriyas, Meditation und/oder Askese umfasst. (…) Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga, oft mit einer eigenen Philosophie und Praxis. (…) Einige meditative Formen von Yoga legen ihren Schwerpunkt auf die geistige Konzentration, andere mehr auf körperliche Übungen und Positionen (die Asanas) und Atemübungen (Pranayamas), einige Richtungen betonen die Askese.” (Quelle: Wikipedia)

Meditation HaPe_Gera © Flickr

Yoga war ursprünglich eher auf die Askese und die Meditation ausgerichtet. Mit der Zeit weiterlesen »


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Zehn Tage Yoga für zehn Euro. Dieses Angebot konnte ich mir nicht entgehen lassen und beschloss, die traditionelle Lehre kennen zulernen.

Wer weiß, ob meine Entscheidung ebenso spontan ausgefallen wäre, hätte ich vorher gewusst, auf was ich mich da einlasse. Natürlich wusste ich, nicht zuletzt durch meine Erfahrungen im Pilates, dass es anstrengend werden würde. So anstrengend hatte ich mir das Ganze dennoch nicht vorgestellt. Aber immer der Reihe nach…

Yogamatte KitAy © Flickr

Am Sonntag vergangener Woche betrat ich die Yoga-Schule “Yoga and More“. Voll freudiger Erwartung, im Gepäck Sportkleidung, Wasser und ein Handtuch. Am Empfang begrüßte mich eine nette Dame mit unglaublich definiertem Körper. Es roch nach Räucherstäbchen, die Stimmung war friedlich, die Atmosphäre erstklassig. Die Zusatzbezeichnung “Tempel der Sinne”, die das Studio auf dem Flyer verspricht, traf mehr als genau zu. Im Umkleideraum empfing mich sanfte Musik, der Innendesigner hat auch hier erstklassigen Geschmack bewiesen, ich fühlte mich toll. Also nichts wie ab in den fast rundum verspiegelten Trainingsraum und da der erste Schock: weiterlesen »


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Wer Nordic Walking zu langweilig findet, sollte den neuesten Trend für Frischluftfanatiker ausprobieren: Nordic Blading ist eine Mischung aus Inlineskaten, Walking und Skilanglauf.

Ganz so neu ist die Methode gar nicht. Skilangläufer kennen sie schon länger als Trainingsalternative in den schneefreien Monaten. Man bewegt sich dabei auf Inlineskates fort und nimmt Stöcke, wie man sie vom Nordic Walking kennt, zu Hilfe. Die Technik ist der des Langlaufs angeglichen. “House of Beauty” verrät, dass die Sportart ganze 600 Kilokalorien in der Stunde verbrennt.

Verglichen mit den Werten, die jede der integrierten Sportarten für sich betrieben erreicht, ist der Wert nur etwas höher.

Sportarten im Vergleich © N.J.

Was aber fast wichtiger ist, als der Netto-Energieumsatz, ist die erhöhte Anstrengung in bestimmten Muskelgruppen. Das liegt an der intensiveren Belastung der Muskulatur. Nordic Blading fordert nicht nur die unteren Muskelgruppen des Körpers, also besonders die Problemzonen Po und Beine, sondern auch die Arme durch den Einsatz der Stöcke. Je nach gewählter Technik kann man den Oberkörper noch intensiver trainieren, wenn beispielsweise nur mit den Stöcken Schwung geholt wird. Neben einer gestrafften Muskulatur wird auch die Ausdauer verbessert. Das Trainingsergebnis ist nicht nur optisch schön, sondern wirkt sich dank der Kräftigung der Rückenmuskulatur positiv auf Haltungsschäden aus.

Toni V @ FlickrNordic Blading erfordert Schutzkleidung, denn je nach Beschaffenheit der Strecke ist man schon sehr schnell unterwegs. Allgemein sollten nur Touren gewählt werden, die verkehrsberuhigt sind und die nicht viele Menschen benutzen, da die Verletzungsgefahr durch das Schwungholen mit den Stöcken hoch ist. Wer glatten Strecken zu einfach findet, kann sich sogar in bergiges Terrain wagen. Wem der Sport aber dennoch zu gefährlich ist und lieber im Haus bleiben möchte empfehlen sich immer noch die Pilatesübungen.


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Seit einiger Zeit gehört Pilates nun schon zu meinem Leben. Das Training im heimischen Wohnzimmer brachte mich aber in letzter Zeit nicht weiter.

Thomtech © PixelioMit dem Sport ist es ja so wie in einer langen Beziehung: Fehlen die neuen Einflüsse, geht die Motivation gen Null. Um meine Motivation mal wieder etwas aufzufrischen, musste Abwechslung her. Die billigste Möglichkeit wäre eine neue DVD gewesen. Ich brauchte aber, das wurde mir klar, etwas anderes, als die Anweisungen aus der Konserve. Ein Freund erzählte mir von einem Pilates-Studio im schönen Berliner Bezirk Charlottenburg. Er trainiert selbst dort und lud mich zu einer Probestunde ein. Schon als ich das Studio, hergerichtet aus einer Altbauwohnung, betrat, fühlte ich meine Motivation wieder aufkeimen. Das hier hatte nichts mit meiner Matte und der DVD zu tun. Vielmehr bestaunte ich zunächst einmal viele Geräte, die etwas nach mittelalterlichen Foltermethoden aussahen. Die Trainerin nahm sich meiner an und ertastete sofort mein Hohlkreuz und die verspannten Schultern. Dann zeigte sie mir, wie ich richtig stehe. In dieser Position kam ich mir vor, als würde ich im nächsten Augenblick vornüber kippen. Ein Blick in den Spiegel zeigte jedoch, dass meine Körperwahrnehmung absolut falsch war. Ich stand tatsächlich gerade, eine Haltung, die ich wohl im Laufe meines Lebens verloren haben muss. Dann begann die Stunde. In einer winzigen Gruppe von drei Leuten bleiben keine Fehler im Verborgenen. Ich muss zugeben, dass mir diese eine Stunde mehr gebracht hat, als drei absolvierte Trainingseinheiten zu Hause. Das hatte fast etwas von Personal-Training und ich kann jetzt verstehen, warum Menschen für so etwas viel Geld ausgeben.
Ich kann jedem nur raten, weiterlesen »


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