Ich gebe zu, als ich von “Brainwalking” hörte musste ich unwillkürlich an Walker mit Skistöcken denken, die wild kopfrechnend durch den Park hasten.
Doch weit gefehlt: Die neue “Trendsportart”, die das Journal Healthy Living in einem ausführlichen Artikel kürzlich vorstellte, ist eher eine Mischung aus Trimm-Dich-Pfad und dem allseits bekannten Computer-Gehirnjogging.
Sinn der Übung ist es, bei Bewegung an der frischen Luft die grauen Zellen zu trainieren. Und das nicht nur mit Denkübungen, sondern auch unter Berücksichtigung der Sinne und des Erinnerungsvermögens. Dabei springen viele Effekte für den Alltag heraus, denn neben der reichhaltigen Dosis an frischer Luft, die das Gehirn benötigt, um volle Leistung zu erbringen, lernt man weiterlesen »
Marjaryasana ist eine sehr gute Übung für den Rücken und die Organe im Bauchraum.
Die Übung ist auch als “Katze” bekannt (Sanskrit: “marjari” für Katze) und sehr einfach auszuführen. Die Ausgangspose ist der weiterlesen »
Die Yogapraxis ist immer wieder für Überraschungen gut. Neben den körperlichen Langzeitwirkungen die durch Yoga bei regelmäßiger Übung in kurzer Zeit einstellen, scheint es auch bei akuten Beschwerden wirksam zu sein.
Letzte Woche kündigte sich ein Infekt bei mir an: Ein trockener Mund, plötzliche Schluckbeschwerden und dann ist sie da, die Erkältung. Noch bevor einem überhaupt bewusst wird, was da gerade im Körper rumort, ist der Infekt auch schon akut. Ich war dann am nächsten Tag auch erst einmal ausgeschaltet und legte eine Zwangspause ein, die ich aber am folgenden Tag beenden musste. Ich machte trotzdem nur die notwendigsten Schritte in die Außenwelt. Einen Tag später plagte mich aber das schlechte Gewissen, denn ich hatte es schon in Zeit zuvor nur ein oder zweimal die Woche zum Yoga geschafft und so kämpfte ich mit mir, packte schließlich meine Sachen und ging in die Vinyasa Klasse. 75 Minuten Sonnengruß, Kriegerstellungen und Stretching standen mir bevor und es passierte, was ich im Leben nicht für möglich gehalten hätte:
Im Laufe der Stunde lösten sich meine Symptome in Luft auf. Ich kam gebückt und ging, vor Kraft strotzend, in die Umkleide zurück, gerade so, als wäre nichts gewesen. Die Trainerin schien diesen Effekt schon an sich selbst beobachtet zu haben, sie war über meine plötzliche Genesung nicht erstaunt. Beim nächsten Infekt, der hoffentlich in weiter Ferne liegt, wird mein erster Gang ganz sicher nicht zur Apotheke führen.
Und weil gegen Erkältungen auch immer eine Hühnersuppe dazugehört, gibt es bald das Rezept für meine Lieblingshühnersuppe. Die ist nicht nur ein Essen für Kranke, sondern ein Wohlfühlgericht mit lauter guten Zutaten.
Die “Fünf Tibeter” sind Übungen, deren Ausführung von den Fans dieser Abfolge täglich, am besten Morgens, empfohlen wird.
Hintergrund und Herkunft der “Fünf Tibeter” und eine Beschreibung der ersten Übung kann man hier im Blog nachlesen. Heute möchte ich den zweiten Tibeter vorstellen. Laut dem “Fünf Tibeter Dachverband e.V.” liegt man dazu flach auf dem Boden. Die Stellung ähnelt im Prinzip Shavasana aus dem Yoga (auch Savasana; siehe: “Yoga: Kurze Übungen bei Stress“) , mit dem Unterschied, dass die Handflächen nach unten zeigen. Aus dieser Position heraus spannt man die Füße an, so dass die Zehen sich in Richtung Kopf bewegen. So kann man die Muskulatur bis ins Gesäß aktivieren. Dann einatmen weiterlesen »
Symbolträchtige Bezeichnungen der Asanas im Yoga helfen dem Praktizierenden oft bei der Durchführung derselbigen.
Bhujangasana, die Kobra, gehört zu diesen bildhaften Übungen. Mit der Beschreibung dieser Asana möchte ich die, im Sommer begonnene Serie, Yogaübungen gegen Rückenschmerzen wieder aufnehmen und fortführen. Die Kobra ist eine Rückbeuge und u.a. Teil des Sonnengebets. Durch die starke Streckung der Rückenmuskulatur bewirkt sie zum einen, dass die Durchblutung des Gewebes gefördert und die Flexibilität der Wirbelsäule erhöht wird. Doch die Kobra kann noch mehr für die Rückengesundheit tun. Es scheint zwar für den Ungeübten, als würden die Arme die ganze Last tragen, in Wirklichkeit erfolgt die Streckung jedoch aus der unteren Wirbelsäule heraus. Die ungewohnte Belastung sorgt dafür, dass an dieser Stelle besonders viele Muskeln aufgebaut werden können, die Haltungsfehlern und Verspannungen entgegenwirken. Das Stützkorsett des Körpers wird perfektioniert. Darüber hinaus wirkt die Kobra regulierend auf den weiterlesen »
Wellness hat ja glücklicherweise nicht immer etwas mit Geld ausgeben zu tun. So kann man derzeit Wohlbefinden und Glück in ganz einfachen Dingen finden. Ein Herbstspaziergang gehört garantiert dazu.
Bevor die Farben vergehen und sich langsam der winterliche Schleier auf alles legt, was da im Moment noch so bunt und lebensfroh durch die Luft schwirrt und die Straßen und Wege bedeckt, kann ein Herbstspaziergang noch einmal die Batterien aufladen. Was es da zu sehen gibt, wenn die tief stehende Sonne durch die schon sichtlich lichter gewordenen Baumkronen gleitet, ist atemberaubend schön. Nicht nur eine Wohltat für das Auge, sondern für das gesamte Befinden. Dazu tragen vor allem die Wirkungen der verschiedenen Farben auf unser Unterbewusstsein bei. So steht Rot im positiven Sinne für Vitalität, Liebe, Leidenschaft und Energie. Orange symbolisiert die untergehende Sonne, aber auch Freude am Leben, aufgeschlossenes Denken, Gesundheit, Selbstvertrauen und Kontaktfreude. Darunter mischt sich im herbstlichen Blätterregen auch warmes Gelb, die Farbe des Lichts, der Weisheit und der Freude.
Kaum zu glauben, dass etwas so schönes wie das herbstliche Farbspiel eigentlich auch weiterlesen »
Der “Erste Tibeter” ist eine Übung aus einer ganzen Abfolge, die unter dem Namen “Die Fünf Tibeter” in westlichen Ländern bekannt ist.
Zu den Grundlagen und der Herkunft dieser Übungen gab es hier bei Wellnesskomplett ja schon einen Beitrag. Der erste Tibeter besteht im Wesentlichen aus Stehen und Drehen. Man beginnt also im Stand. Die Füße sind soweit geöffnet, dass mindestens zwei Fäuste dazwischen passen. Dann soll man die Knie leicht einbeugen und die Hände vor der Brust zusammenschließen. So ähnlich kenne ich diese Pose auch aus dem Yoga. Der Unterschied ist jedoch, weiterlesen »
Der politisierte Alltag in der ehemaligen DDR betraf natürlich auch die körperliche Betätigung der Menschen.
Dass wir heute in ein Fitness-Studio gehen oder uns in Yoga-Schulen entspannen, ist längst eine Selbstverständlichkeit. In der Zeit vor der Wende waren derartige Dinge absolut unbekannt. Die Menschen trieben trotzdem Sport, in öffentlichen Turnhallen zum Beispiel. Man schloss sich zu diesem Zwecke oft weiterlesen »
Wer schon von Yoga gehört hat, kennt in der Regel auch den “Sonnengruß”. Doch wie wirkt dieser Ablauf feststehender Bewegungen auf Körper und Geist?
Ziel ist es unter anderem, durch den Sonnengruß (auch “Sonnengebet”) innere Hitze zu erzeugen. Diese Wärme wirkt sich positiv auf die Gelenke, die Muskulatur und die Durchblutung aus. Atmung und Verdauung werden ebenfalls verbessert (vor allem durch die intensive Massage der inneren Organe), die Bewegung verhindert die Einlagerung von Fettreserven, hoher Blutdruck wird bekämpft. Die fließenden Bewegungen sorgen außerdem dafür, dass alle Organe an ihrem Platz bleiben. Durch die Anregung der Muskeln bleibt der Körper geschmeidig und wird geformt. Ein weiterer positiver Effekt ist die höhere Beweglichkeit, die nicht nur den Körper, sondern auch den Geist betrifft. Der Sonnengruß ist die optimale Vorbereitung auf andere Asanas und kann, morgens ausgeführt, sogar den Kaffee ersetzen.
Der Sonnengruß besteht aus zwölf Haltungen und ist als Übung in sich geschlossen. Wichtig ist, wie immer im Yoga, die richtige Atmung. Yoga-Anfängern mag das große Augenmerk darauf zu Beginn seltsam oder sogar zu penibel vorkommen, doch Fakt ist: Ohne die richtige Atmung passieren nur die Hälfte der Vorgänge in Körper und Geist.
Hier noch ein sehr stimmungsvolles Video, in dem der Sonnengruß samt der Bezeichnung der einzelnen Abläufe (in Sanskrit) zu sehen ist. Videos zum Mitmachen findet man ebenfalls zur Genüge.
Vor einiger Zeit startete ich die Serie “Yogaübungen gegen Rückenschmerzen” mit der Position “Der halbe Mond”.
Heute werde ich mich einer weiteren Stellung widmen, die ebenfalls Rückenschmerzen reduziert. Aber nicht nur das, denn “Vrksasana” (Der Baum) wirkt sich auch auf die Haltung aus, was neuen Schmerzen und Verspannungen natürlich langfristig vorbeugt. Darüber hinaus fördert “Der Baum” die Entspannung im Bauchraum und unterstütz eine höhere Beweglichkeit in Hüft- und Kniegelenken. Wer unter Durchblutungsstörungen oder rheumatischen Beschwerden leidet, sollte die Übung ebenfalls in die regelmäßige Praxis einbeziehen.
Die Pose ist nicht allzu schwer zu erlernen. Die Grundhaltung weiterlesen »