Eigentlich ist Padahasthasana kaum etwas anderes als Paschimothanasana im Stehen. So fördert beispielsweise auch dieses Asana die Flexibilität der Wirbelsäule und der Beinsehnen.
Ich habe mich schon lange nicht mehr dem Thema Yoga gewidmet, nicht wahr? Schande über mich – Schuld ist ganz gewiss die gemeine Gemütlichkeit der Weihnachtszeit mitsamt all ihrer Leckereien… Leckereien, die meine Gedanken hauptsächlich um mein Sonnengeflecht kreisen lassen.
Doch fort mit all der Muße und auf zu einer neuen Übung! Lasst mich euch heute ein wenig über Padahasthasana erzählen, das auch als stehende Vorwärtsbeuge oder Fuß-Kopf-Übung bekannt ist und uns bereits in den Yogaübungen gegen Rückenschmerzen begegnet ist:
Im Grunde handelt es sich bei Padahasthasana um kaum etwas anderes als Paschimothanasana (Vorwärtsbeuge) im Stehen. Es verwundert also nicht, dass die stehende Vorwärtsbeuge ähnliche Wirkungen wie Paschimothanasana aufweist. So kann Padahasthasana zum Beispiel die Taille schlank und beweglich und die Wirbelsäule biegsam machen. Außerdem dehnt die Übung die Bein- und Gesäßmuskeln sowie die Beinsehnen, insbesondere in den Kniekehlen. Darüber hinaus vermag das Asana zu vitalisieren und erfrischen.
Sofern man unter Rückenbeschwerden leidet, sollte man aber lieber von der Vorwärtsbeuge absehen oder unter Umständen eine milde Variation ausprobieren.
Doch genug der langen Vorreden, der Ablauf der Übung geht ungefähr so: weiterlesen »
Die Yoga-Stellung Karnapidasana kann Ohrenprobleme lindern und die Beweglichkeit im Rücken stärken.
Nachdem ich mich in meinen letzten Beiträgen vorwiegend dem Thema Entspannung gewidmet habe, möchte ich euch nun mal wieder zu ein wenig Bewegung motivieren.
Lasst uns dazu an die Yoga-Übung Halasana (Pflug) anknüpfen und uns eine aus dieser Position heraus durchführbare Stellung namens Karnapidasana etwas näher anschauen: weiterlesen »
Anspruchs- und wirkungsvoll: Shalabhasana stärkt die Muskeln im Rücken und Po-Bereich. Außerdem kann sich die Stellung positiv auf manche innere Organe auswirken.
So, nachdem wir uns in letzter Zeit vor allem mit effektiver Hautpflege, gesunder Ernährung und ‚hausgemachten’ Möglichkeiten, die Seele baumeln zu lassen, beschäftigt haben, ist es nun wieder an der Zeit, den Körper zu stärken – zum Beispiel in Gestalt von Shalabhasana. weiterlesen »
Der Pflug ist ein anspruchsvolles Asana, das viel Übung erfordert und gesundheitliche Eignung voraussetzt. Wenn Halasana verantwortlich durchgeführt wird, kann es aber auch sehr viel geben.
Nachdem ich mich in meinen letzten beiden Beiträgen vorrangig mit dem Thema „Ernährung für ein gutes Wohlbefinden“ beschäftigt habe, möchte ich heute wieder ein wenig tiefer in die Welt des Yoga vordringen.
Nachdem wir uns bereits Übungen wie das Sonnengeflecht, das Kamel oder die Kerze näher angesehen haben, sollten wir am besten direkt an die letztgenannte Position anknüpfen und uns heute Halasana, dem Pflug, widmen. weiterlesen »
Ustrasana ist ein Asana, das man nur mit viel Übung und Geduld durchziehen kann. Doch hat man sich erst einmal in die Position hineingetastet, wird man gar nicht mehr auf sie verzichten wollen, denn sie dehnt den Brustkorb und öffnet Herz und Geist.
Genug der Schlemmerei! Nachdem ich euch letzte Woche noch meine Vorliebe für Mozzarella mit Tomate vorgestellt habe, möchte ich mich heute wieder dem Yoga widmen und euch Ustrasana, das Kamel, präsentieren.
Ustrasana ist eine Übung für Fortgeschrittene und sollte am Besten nur unter Anleitung eines erfahrenen Lehrers durchgeführt werden. Äußerlich erinnert das Asana an einen Kamelsrücken. Innerlich sorgt es insbesondere für die Dehnung des Brustkorbs und kann außerdem das Herz - aber auch den Geist und die Seele - öffnen.
Der Ablauf der Übung ist in etwa so in Worte zu fassen: weiterlesen »
Bereits im schulischen Sportunterricht wurde der ein oder andere mit der „Kerze“ als Kräftigungs- und Balanceübung konfrontiert. Führt man den Schulterstand regelmäßig aus, kann er sogar positiven Einfluss auf die Gesundheit nehmen.
Was vielen als so genannte „Kerze“ bereits in der Schule oder im Gymnastikverein untergekommen ist, zählt im Yoga zu den Asanas:
Sarvangasana, auch der Schulterstand genannt, eignet sich als Anschlussübung zu Shirshasana, dem Kopfstand, und kann auf den Körper und die Seele in vielerlei Hinsicht positiven Einfluss nehmen.
Der Übung wird zum Beispiel ein Nutzen für die Schilddrüse nachgesagt. Auch soll sie einen positiven Effekt auf den Magen-Darm-Trakt haben und sogar bei Ausschlag helfen.
Darüber hinaus sind Yogis davon überzeugt, dass Sarvangasana eine ganzheitliche Erfrischung von Körper und Seele bewirken kann. Mit der Übung vermag der Praktizierende demnach Lebenskraft und Selbstbewusstsein zu ‚tanken’.
Die Durchführung des Schulterstands lässt sich in etwa so zusammenfassen: weiterlesen »
Die einbeinige Vorwärtsbeuge, Janu Shirasana, eignet sich als Anschlussübung von Paschimothanasana.
Im Hatha Yoga bietet sich als nachfolgendes Asana auf Paschimothanasana die einbeinige Vorwärtsbeuge - Janu Shirasana - an.
Janu Shirasana ähnelt Paschimothanasana, der wesentliche Unterschied liegt aber darin, dass man während der Übung nur ein Bein streckt, über welches der Oberkörper gebeugt wird, während das andere Bein angewinkelt daneben liegt.
Die einbeinige Vorwärtsbeuge stärkt den unteren Rücken, fördert die Flexibilität in den Beinen und macht die Hüfte beweglicher.
Janu Shirasana läuft wie folgt ab:
Zunächst wird das rechte Knie lose angewinkelt, das linke liegt ausgestreckt auf dem Boden. Man atmet ein, während man die Arme hebt. Dann beugt man sich langsam hinab, umgreift den linken Fuß und atmet dabei aus. In dieser Position verharrt man mindestens eine Minute. Anschließend verfährt man ebenso mit dem anderen Bein.
Falls jemand Probleme hat, sich die Übung bildlich vorzustellen:
Hier auf Yoga-Welten.de findet sich eine anschauliche Zeichnung, die verdeutlicht, wie die Übung auszusehen hat.
Die Vorwärtsbeuge wird beim Yoga unter anderem zur Stärkung des Bauchraums durchgeführt. Um die Übung in Perfektion auszuführen, bedarf es vieler Trainingsstunden.
Paschimothanasana, die Vorwärtsbeuge, zählt im Hatha Yoga zu den Übungen, die - will man sie bestmöglich ausführen - viel Konzentration, Beweglichkeit und Trainingszeit voraussetzen.
Die Vorwärtsbeuge bietet sich beispielsweise als Nachfolgeübung zu Trikonasana an. Sie trainiert die Bauchmuskeln und kann deshalb dazu beitragen, Fettpölsterchen in diesem Bereich zu reduzieren. Außerdem regt Paschimothanasana die Verdauungsorgane an und kann Verstopfung entgegenwirken. Darüber hinaus dient die Vorwärtsbeuge auch zur Stärkung der Rückenmuskulatur sowie zur Geschmeidighaltung all jener Körperpartien, die während der Übung beansprucht werden.
Die Durchführung der Vorwärtsbeuge erfolgt aus einer sitzenden Position heraus: weiterlesen »
Millionen Deutsche werden von Rückenleiden geplagt. Einseitige Arbeit am Bürotisch, mangelhafte Bewegung und innere Anspannungen sind für unser Rückgrat purer Stress. Mit Yoga-Übungen lassen sich vielerlei Rücken-Beschwerden auf sanfte Weise lindern.
Yoga ist schon lange kein Fremdwort mehr und hat den Ruch der Räucherstäbchen-geschwängerten Esoterik-Atmosphäre entgültig verloren.
Yoga kann nachweislich zu einer stärkeren Rückenmuskulatur beitragen. Wenn man es richtig ausführt! Leider denken viele Menschen, mit ein paar Dehnungs-und Stretching-Übungen ist es getan.
Ein großer Irrtum, denn wenn man die Bewegungen falsch ausführt, kann das die Beschwerden sogar noch verschlimmern. Daher empfiehlt sich unbedingt ein Yoga-Kurs, der von den meisten Krankenkassen inzwischen bezuschusst wird.
Yoga-Bücher füllen ganze Bibliotheken und das Internet quillt über mit Übungsseiten, aber das alles ersetzt nicht die professionelle Anleitung. Man ist dann nämlich sehr erstaunt, auf welche Kleinigkeiten es ankommt, damit die Yoga-Übungen gegen Rückenschmerzen effektiv ist.
Wenn man einen Kurs absolviert hat, sollte man mindestens drei Tage pro Woche selbstständig zu Hause weiter würden. Man wird dann auch wirklich für die Mühen belohnt: Fast alle Betroffenen berichten von einer deutlichen Besserung ihrer Rückenbeschwerden. Viele können durch die regelmäßigen Yoga-Übungen die Einnahme ihrer Schmerzmittel drastisch drosseln.
Übrigens: Mit Yoga-Fitness lässt sich auch prima abnehmen.
Taijiquan lebt davon, sich ganz damit zu befassen und Schritt für Schritt viele unterschiedlichen Details zu erlernen. Für Anfänger ist es oft nicht leicht, die vielschichtige Lehre zu durchschauen.
Man kann aber einige Grundregeln gleich zu Beginn erlernen, die mich persönlich ein wenig an Yoga erinnern. Laut dieser Quelle sollen die Regeln auf den Taijiquan-Meister Yang Chengfu zurückgehen.
So rät der Meister, den Kopf aufrecht zu halten um dem Geist die Möglichkeit der vollen Entfaltung zu geben. Für mich bedeutet dieses Prinzip nicht nur klar und wach zu sein, sondern auch stolz und frei. Was auch im Yoga ganz wichtig und hier ebenfalls in der zweiten Regel verankert ist: Die Schultern sollten immer locker bleiben. Diese Richtlinie gibt es auch im Pilates was zeigt, wie aktuell dieses Prinzip noch heute ist. Wer sich selbst jetzt mal überprüft wird merken, dass die Schultern mehr oder weniger stark angezogen sind. Das verkrampft den gesamten Hals und belastet die Gedanken. Auf die Lockerung der anderen Bereiche des Körpers bezieht sich die dritte Richtlinie: Brust und Rücken sollen entspannt sein.
Und viertens: Die Taille soll locker sein. Wichtig ist auch, nicht nur im Taijiquan, sondern auch im sonstigen Sein, das Gewicht des Körpers richtig zu verteilen, wozu nicht nur gehört, dass man sich gerade hinstellen soll, sondern auch, das berühmte “Mit beiden Beinen im Leben stehen”. Ein auf die Gedanken übertragenes Prinzip. Darüber hinaus steht das auch mit dem nächsten Prinzip im Zusammenhang: Ober- und Unterkörper sollen im Einklang stehen. Balance von innen und außen ist der Schlüssel, der Geist und Körper verbindet, womit wir schon beim achten Prinzip wären. Neben Qi ist auch Yi ein zentraler Begriff der Lehre. Wer Dingen einer Intention unterwirft, gebraucht es, wer nur die rohe Muskelkraft einsetzt, ist weit davon entfernt. Das letzte Prinzip kann, nicht nur im Zusammenhang mit Taijiquan, lange philosophische Diskussionen auslösen und soll gerade deswegen unkommentiert stehen: “Suche die Ruhe in der Bewegung und die Bewegung in der Ruhe”.