Ayurveda ist keine Wellnessrichtung, sondern eine traditionelle indische Heilkunst, die alle Aspekte des Lebens einbezieht und nicht nur auf Massagen und andere Treatments zu reduzieren ist. Dennoch kann man den Behandlungen einen gewissen entspannenden Charakter natürlich nicht absprechen.

Viele Einrichtungen erwecken, das ist sehr Schade, immer wieder den Eindruck, bei Ayurveda handele es sich um pure Wellness. Um wirklich davon zu profitieren, müssen Ernährung und Lebensweise ebenso einbezogen werden. Darum sollten Anwendungen besser in Form einer ganzheitlichen Kur in Anspruch genommen werden. weiterlesen »
Die Schrothkur ist nicht, wie man vielleicht aus dem Namen schließen könnte, mit der Aufnahme von Schrot verbunden. Vielmehr findet sich der Name des Erfinders dieses umstrittenen Naturheilverfahrens wieder.
Johann Schroth (1798-1856), seines Zeichens Bauer und Furhmann, ging nicht wegen dieser Tätigkeit in die Naturheilkunde ein, sondern aufgrund seiner “Schrothkur”, die er nach einem Unfall entwickelte, aus dem ein steifes Knie resultierte. Er versuchte das Knie nach Anweisung eines Mönches mit, in kaltem Wasser getränkten, Umschlägen zu heilen. Tatsächlich trat eine Besserung ein, die Schroth auf die feuchte Wärme, die daraus entsteht, zurückführte. Bei seinem Umgang mit Nutztieren beobachtete er etwas, dass ihn zur Entwicklung einer diätähnlichen Ernährungsform anstieß: Kranke Tiere trinken wenig und nehmen nicht die übliche Menge an Nahrung auf.
So verband Schroth also in einer gleichnamigen Kur die Erkenntnisse der Ernährung mit denen aus den selbsterprobten Wickelanwendungen und wendetet dieses Verfahren nun auch bei anderen Krankheiten an. In seiner Umgebung galt er als “Wunderdoktor”. In die Geschichte ging er auch als “Semmeldoktor” ein, was auch die Nahrungsbestandteile der Kur zurückzuführen ist. Doch es gab nicht nur Beifall für das Verfahren: Schon zu Lebzeiten Schroths wurde Kritik laut, einige Menschen bezeichneten ihn als Kurpfuscher und auch viele Mediziner standen und stehen der Schrothkur skeptisch gegenüber.
Die Welt hat in ihrer Onlineausgabe die besten Day Spas der Welt gekürt. Mit dabei war das Berliner “Yi-Spa”.
Das von drei Thailänderinnen geführte Spa setzt den Schwerpunkt auf asiatische Treatments. Das Design ist einzigartig, luxuriös und lädt zum Träumen ein. Wer einen in die Innenräume werfen möchte, kann dies auf der Homepage des Yi-Spa tun. Die Mitarbeiter sind allesamt asiatischer Abstammung und beherrschen die Kunst der Entspannung durch spezielle Ausbildungen und natürlich auch familiäre Traditionen.
So sollen die Anwendungen möglichst authentisch das vermitteln, was man von Asia-Wellness erwartet. Zum Angebot gehören Fußreflexzonenmassage, Thaimassagen, Ganzkörpermassagen mit Aromatherapie, Kräuterwickel, Hot Stone Anwendungen, Peelings und vieles mehr.
Durchgeführt werden die Behandlungen in modern eingerichteten Räumen, die Naturmaterialien wie dunkles Holz und Schiefer mit bunten Glaselementen vereinen und darüber hinaus über viele raffinierte Details verfügen. Soviel Design und Erfahrung hat natürlich auch einen Preis. Der liegt aber bei den meisten Angeboten im Rahmen, denn der oftmals empfohlene “Tarif” von einem Euro für eine Minute Anwendung wird im Großen und Ganzen nicht oder nur minimal überschritten. Darüber hinaus sind auch so genannte “Packages” buchbar, die mehrere Anwendungen beinhalten und ab 138 Euro (120 Minuten) erhältlich sind.
Wer also in Berlin wohnt oder Berlin besucht und über das nötige Kleingeld verfügt, ist hier sicher gut aufgehoben. Ich kann es mir leider nicht leisten und muss auf selbst gemachte Peelings zurückgreifen, aber die entspannen ja im Zweifelsfall auch ganz gut. Das rede ich mir zumindest immer ein ![]()
Keine Zeit für Urlaub? Dann ist vielleicht ein Tag in einem Day Spa genau das richtige, um dem Alltagsstress für ein paar Stunden zu entkommen.
Day Spas sind Einrichtungen, die sich auf Wellnessangebote spezialisieren, die in der Regel nicht länger als einen Tag dauern. Dabei unterscheiden sich Day bzw. Destination Spas, wie diese Orte auch genannt werden, von reinen Kosmetikinstituten in dem Sinne, weiterlesen »
Werdende Mütter versuchen ihren Alltag so zu meistern, wie vor einer Schwangerschaft: Die Arbeit muss geschafft, der Haushalt versorgt werden und die gerade in dieser Zeit wichtige Entspannung wird viel zu oft verschoben oder gar ganz vergessen.
Dabei kann Schwangeren-Wellness sogar mehr als nur entspannen. Der Körper verändert sich enorm, mit den richtigen Maßnahmen kann diesem Umstand Rechnung getragen werden. weiterlesen »
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich hier über Wellness beim Zahnarzt berichtet. Konkret ging es da um die Praxis “KU64″ am Berliner Kurfürstendamm.
Vorgestern hatte ich endlich die Gelegenheit, das Ambiente mit eigenen Augen zu betrachten. Wer sich jetzt die Frage stellt, was man an einem Sonntag beim Zahnarzt macht, dem sei gesagt: Patienten in dieser Luxuspraxis genießen den Vorteil einer 7-Tage-Betreuung. Ich betrat die Räume der Zahnarztgemeinschaft und - wer hätte das gedacht - es roch so, wie es eben beim Zahnarzt riecht. Das ist eigentlich nicht weiter schlimm, aber aus irgendwelchen Gründen hatte ich erwartet, dass es das nicht tut. Am Empfangstresen begrüßte man uns - ich begleitete meinen Bekannten, der mir von der Praxis erzählt hatte - etwas reserviert. Gute Laune sieht irgendwie anders aus, dachte ich mir, es sei der jungen Dame aber verziehen, denn schließlich kamen wir eine Stunde zu spät. Nun gut, mein Bekannter wollte sich vor der Untersuchung frisch machen und erhielt prompt eine der Einweg-Zahnbürsten, von denen man auf der Homepage liest.
Ich machte es mir derweil gemütlich: Erst im “Warteraum”. Hier der Kamin, einige Liegen, in denen man wahrscheinlich einschläft und davon träumt, gerade nicht beim Zahnarzt zu sein, viele Zeitschriften, wie sich das eben für ein Wartezimmer gehört und ganz viel Design. Briefpapier lädt dazu ein, mal wieder an seine Freunde und Verwandten zu schreiben, den Brief kann man dann am Empfang abgeben. Was schreibt einer, wenn er im Wartezimmer der wahrscheinlich am teuersten ausgestatteten Praxis Berlins sitzt? Nun gut, mein Blick fiel auf eine Mappe, in der alle Mitarbeiter mit Spezialgebiet und Foto zu sehen sind. Darüber hinaus enthält diese Mappe auch Vorschläge für Dinge, die man so mit seinen Zähnen tun kann: Prothesen, Bleeching und und und. Werbung in eigener Sache sozusagen und das scheint auch das Konzept zu sein, denn wie mein Freund mir erzählte, sind die Mitarbeiter ganz klar darauf konditioniert, dem Klienten Verfahren vorzuschlagen, die natürlich nicht immer billig sind und teilweise mehr ästhetischen als medizinischen Charakter haben. Aber was erwartet man auch? Diese Einrichtung, die vielen kleinen Servicekinkerlitzchen, das alles hat seinen Preis. Ich ging hinaus auf die Dachterasse, setzte mich in ein muschelartiges Etwas und genoss einfach die Sonne. Getränke und frisches Obst, das wird ja auf der Homepage von KU64 ebenfalls angepriesen, gab es übrigens nicht. Ob das am Zuspätkommen lag?
Einfach nur einen x-beliebigen Badezusatz in die Wanne zu geben war gestern. Die unterschiedlichen Hersteller lassen sich heute etwas einfallen, um anspruchsvolle Badenixen zufrieden zu stellen.
Luxus und Entspannung, das sind die trendigsten Themen im Bereich “Baden”. Man steigt nicht mehr in die Wanne, um sich zu waschen, das Bad wird zum Home-Spa, ein Wellness-Erlebnis, dass alle Sinne entspannt und vor allem nichts mehr mit schnödem Badeschaum aus der Flasche zu tun hat. So sind seit einiger Zeit Badekugeln erhältlich, die die Wanne beim Baden in einen kleinen Whirpool verwandeln und einer Massage ähneln. Ganz nebenbei pflegen die kleinen Wunderkugeln die Haut und sorgen für angenehmen Duft. Wer es ausgefallen mag, kann sogar Nuancen wie Kokoseis und Champagner kaufen und damit es beim Baden nicht langweilig wird, gibt es sogar Kugeln, aus denen Konfetti oder Schmetterlinge strömen.
Luxus darf natürlich auch nicht zu kurz kommen. Dafür haben sich diverse Hersteller die so genannten Bath Melts und Badepralinen einfallen lassen. Die Blöcke, meistens auf Ölbasis, werden in das Wasser gegeben und lösen sich langsam auf. Dabei verwandeln sie das Wasser in ein reichhaltiges Ölbad, dass die Haut zart macht und die Sinne, je nach Duft und Inhaltsstoffen, anregt oder entspannt.
Die ausgefallenen Badezusätze gibt es beispielsweise bei Lush oder Waschkultur. Hier finden sich übrigens auch Geschenkideen rund ums Bad. Wer also anstatt Blumen oder Konfekt einmal Pralinen zum Baden verschenken möchte, wird fündig. PS: Bald ist Muttertag. ![]()
Gesund leben, das geht auch ohne Nahrungsergänzungsmittel. Das wissen wir spätestens seit wir lernten, dass der Verkaufsschlager Kieselerde auch nichts weiter ist, als Sand mit viel unnützem und teilweise sogar dauerhaft schädlichem Extra.
Nun lese ich durch Zufall einen Bericht über eine Studie von ÖKO-Test, bei der kurz gesagt folgendes festgestellt wurde: Gesund leben, das geht gerade ohne Ergänzungsmittel. Wer denkt, er könne durch ein Pillchen hier und ein Pülverchen da seinen Vitaminhaushalt pimpen, ist nicht nur auf dem Holzweg, sondern geradewegs auf der Schnellstraße. Wo geht´s hin? Ganz klar: weiterlesen »
Naturkosmetik erfährt einen Boom. Doch was hat der Verbraucher unter dem Begriff zu verstehen? Ist alles natürlich, wo Natur draufsteht?
Zunächst muss betrachtet werden, was den Unterschied zwischen Naturkosmetik und den herkömmlich Produkten ausmacht. Kosmetika bestehen unter anderem oft aus Emulgatoren, Konservierungsstoffen, Fetten auf Mineralölbasis, Synthetika in aller Form und zu unterschiedlichem Nutzen (Duft, Konservierung, Farben). Eine herkömmliche Gesichtscreme besteht also, ganz einfach ausgedrückt, aus einem künstlichen Cocktail laborerzeugter Inhaltsstoffe. Im Vergleich dazu soll Naturkosmetik in erster Linie aus natürlichen Zutaten bestehen. Das Wort “natürlich” ist dabei jedoch Definitionssache. Zumindest sollen die Produkte “natürlicher” sein, als herkömmliche und somit auch schonender für Mensch und Umwelt. Wenn wir über Definitionen sprechen, müssen wir um die damit einhergehenden Komplikationen wissen. Denn einheitlich waren die Anforderungen lange Zeit nicht. Mit wachsender Beliebtheit der Naturkosmetik wurden Forderungen nach mehr Kontrolle und einheitlicher Bestimmung lauter. Unterschiedliche Prüfstellen bemühten sich, den Anforderungen gerecht zu werden.
Wer also daran interessiert ist, wie natürlich die Naturkosmetik ist, und wo Grenzen im Sinne des Verbrauchers (z.B. Einsatz bestimmter Konservierungsstoffe, um Verkeimung zu verhindern) gezogen werden müssen, hat die Möglichkeit, sich über die unterschiedlichen Definitionen zu informieren. Es finden sich Bestimmungen des Europarates von 2000 und Definitionen des Gesundheitsministerium aus den Jahren 1992/93. Darüber hinaus versucht der “Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren,
Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegemittel” (BDIH) sich ebenfalls in der Kontrolle. Es wurde ein Label entwickelt, über das man sich hier weitergehend informieren kann. Unter anderem vergibt der BDHI ein Prüfsiegel. Anforderungen sind beispielsweise, dass Naturkosmetika “natürliche Rohstoffe wie pflanzliche Öle, Fette und Wachse, Kräuterextrakte und Blütenwässer, oder ätherische Öle und Aromen aus kontrolliert biologischem Anbau oder Wildsammlung” enthalten. Wer also sichergehen möchte, dass in der angebotenen Naturkosmetik auch wirklich nur Natur steckt, sollte sich auf dieses Siegel verlassen. Eine andere Möglichkeit bieten unterschiedliche Untersuchungen der Stiftung Warentest.
Frühjahrsmüdigkeit adé! Mit Wechselduschen stärken wir nicht nur unser Immunsystem, wir tun auch etwas für unsere Schönheit.
Morgens so richtig in Schwung zu kommen ist nicht leicht. Wer auch nach dem dritten Kaffee die Müdigkeit nicht abschütteln kann, sollte es einmal mit Wechselduschen probieren. Ich weiß, zu Beginn des Rituals ist das alles andere als angenehm, aber schon Oma wusste: “Wer schön sein will, muss leiden!”. Und wer gesund bleiben möchte, für den gilt das in diesem Fall vorerst auch. Aber keine Panik, wer jeden Morgen eine Wechseldusche in das Pflegeprogramm einbaut, gewöhnt sich schnell daran. Es soll Leute geben, die ohne die Warm-Kalt-Abfolge nicht das Bad verlassen.
Die richtige Durchführung
Um den Kreislauf zu schonen sollte die richtige Durchführung beachtet werden. Zunächst wird normal geduscht. Den Anfang bildet also immer warmes Wasser. Dann folgt die kalte Dusche. Aber bitte nicht einfach den Duschkopf über den Kopf halten. Man beginnt an den Füßen und tastet sich dann langsam bis zum Oberkörper vor. Dann folgt wieder warmes Wasser. Dieser Wechsel wird bestenfalls dreimal durchgeführt, wobei das kalte Wasser den Abschluss bildet.
Wirkung
Natürlich soll die Überwindung nicht umsonst sein. Die Abfolge von Warm und Kalt fördert die Durchblutung der Haut und wirkt fast wie eine prickelnde Massage. Man friert außerdem nicht mehr so leicht und stärkt die Immunabwehr. Wer morgens frisch und rosig die Dusche verlässt, kann den Tag zudem ganz anders beginnen.
Übrigens: Um die Wirkung auf die Haut zu verstärken, lohnt sich ein Kaffeepeeling, das ungefähr einmal die Woche durchgeführt wird. Darüber hinaus hat ein Saunagang ähnliche Wirkungen auf Haut und Immunsystem.