Wer sich eine Lomi Lomi Massage gönnen möchte, sollte viel Zeit einplanen: Die Anwendung dauert, wenn sie gut gemacht ist, bis zu zwei Stunden.
Die Umgebung ist ein wichtiges Element, das zur Entspannung beitragen soll: Hawaiianische Musik untermalt das Ambiente. Schon in der traditionellen Ausführung war Musik ein wichtiger Bestandteil: Die Therapie wurde immer durch Gesänge und rhythmische Klänge begleitet. Der Shamane bewegte sich im Takt der Musik um den Patienten herum, während er ihn massierte. Um die geistige Komponente zu unterstützen wurde die Massage mit einem Heilsgebet eingeleitet und auch wieder beeendet.
Massiert wird mit Hilfe von reichlich Öl und den Händen, Unterarmen und Ellbogen. Sanftes Drücken und starkes Kneten wechseln sich ab. Begonnen wird die Massage immer am Rücken: Der hawaiianische Glaube beschreibt ihn als weiterlesen »
Wellness-Wasser, Wellness-Kaugummi, Wellness-Joghurt, Wellness-Dusche: Moment! Da fehlt doch noch etwas. Etwas, auf das wir unser Leben lang gewartet haben – zugegebenermaßen ohne es zu wissen – aber jetzt, da wir um die Existenz des neuesten Wellness-Trends wissen, wird das Verzichten schwer…
Mal ganz im Ernst, sooo schlecht ist die Erfindung der Firma “Raumseele” gar nicht: Ein Allesreiniger in wunderschön designter Flasche, der uns ein Wellness-Erlebnis beim Putzen verspricht. Das ist dann in Anlehnung an “Functional Food”, der Nahrung mit Doppelwirkung, wohl “Functional cleaning”. “Putzzeug” heißt der Reiniger und der spartanische Name findet sich nicht nur in der Flaschenform, sondern auch in deren Inhalt wieder, denn das Konzept heißt ganz klar Understatement: Drei Düfte gibt es, und alle drei sind pur und unverfälscht. Wer Husten hat, putzt dann mit Salbei, bei Abgeschlagenheit empfiehlt der Hersteller weiterlesen »
Sind die Doshas im Gleichgewicht, ist der Körper im Einklang mit der Seele und gesund. Bei einem Ungleichgewicht helfen neben der richtigen Ernährung und anderen Maßnahmen auch Behandlungen wie Massagen.
Beispielsweise gibt es Kopfmassagen (regen Haarwachstum, Durchblutung und Denkkraft an) und Gesichtsbehandlungen. Bei letzterem werden Cremes einmassiert, die die Haut straffen und beruhigen. Ganzkörpermassagen (Abhyanga) werden durch zwei Masseure durchgeführt, sorgen für Entschlackung, regen die Durchblutung an und versorgen durch reichhaltige Öle die Haut mit pflegenden Stoffen. Natürlich entspannen die Behandlungen auch. Die ayurvedische Heilkunst hält aber auch etwas unangenehmere Behandlungen wie Einläufe mit Ölen oder Milch bereit. Wer sich also für ein “Anima” entscheidet sollte wissen, was ihm bevorsteht.

Das sind natürlich nicht alle Anwendungen, die man durchführen kann. Eine sehr gute Übersicht mit kurzen Erläuterungen findet man weiterlesen »
Ayurveda ist keine Wellnessrichtung, sondern eine traditionelle indische Heilkunst, die alle Aspekte des Lebens einbezieht und nicht nur auf Massagen und andere Treatments zu reduzieren ist. Dennoch kann man den Behandlungen einen gewissen entspannenden Charakter natürlich nicht absprechen.

Viele Einrichtungen erwecken, das ist sehr Schade, immer wieder den Eindruck, bei Ayurveda handele es sich um pure Wellness. Um wirklich davon zu profitieren, müssen Ernährung und Lebensweise ebenso einbezogen werden. Darum sollten Anwendungen besser in Form einer ganzheitlichen Kur in Anspruch genommen werden. weiterlesen »
Die Schrothkur ist nicht, wie man vielleicht aus dem Namen schließen könnte, mit der Aufnahme von Schrot verbunden. Vielmehr findet sich der Name des Erfinders dieses umstrittenen Naturheilverfahrens wieder.
Johann Schroth (1798-1856), seines Zeichens Bauer und Furhmann, ging nicht wegen dieser Tätigkeit in die Naturheilkunde ein, sondern aufgrund seiner “Schrothkur”, die er nach einem Unfall entwickelte, aus dem ein steifes Knie resultierte. Er versuchte das Knie nach Anweisung eines Mönches mit, in kaltem Wasser getränkten, Umschlägen zu heilen. Tatsächlich trat eine Besserung ein, die Schroth auf die feuchte Wärme, die daraus entsteht, zurückführte. Bei seinem Umgang mit Nutztieren beobachtete er etwas, dass ihn zur Entwicklung einer diätähnlichen Ernährungsform anstieß: Kranke Tiere trinken wenig und nehmen nicht die übliche Menge an Nahrung auf.
So verband Schroth also in einer gleichnamigen Kur die Erkenntnisse der Ernährung mit denen aus den selbsterprobten Wickelanwendungen und wendetet dieses Verfahren nun auch bei anderen Krankheiten an. In seiner Umgebung galt er als “Wunderdoktor”. In die Geschichte ging er auch als “Semmeldoktor” ein, was auch die Nahrungsbestandteile der Kur zurückzuführen ist. Doch es gab nicht nur Beifall für das Verfahren: Schon zu Lebzeiten Schroths wurde Kritik laut, einige Menschen bezeichneten ihn als Kurpfuscher und auch viele Mediziner standen und stehen der Schrothkur skeptisch gegenüber.
Die Welt hat in ihrer Onlineausgabe die besten Day Spas der Welt gekürt. Mit dabei war das Berliner “Yi-Spa”.
Das von drei Thailänderinnen geführte Spa setzt den Schwerpunkt auf asiatische Treatments. Das Design ist einzigartig, luxuriös und lädt zum Träumen ein. Wer einen in die Innenräume werfen möchte, kann dies auf der Homepage des Yi-Spa tun. Die Mitarbeiter sind allesamt asiatischer Abstammung und beherrschen die Kunst der Entspannung durch spezielle Ausbildungen und natürlich auch familiäre Traditionen.
So sollen die Anwendungen möglichst authentisch das vermitteln, was man von Asia-Wellness erwartet. Zum Angebot gehören Fußreflexzonenmassage, Thaimassagen, Ganzkörpermassagen mit Aromatherapie, Kräuterwickel, Hot Stone Anwendungen, Peelings und vieles mehr.
Durchgeführt werden die Behandlungen in modern eingerichteten Räumen, die Naturmaterialien wie dunkles Holz und Schiefer mit bunten Glaselementen vereinen und darüber hinaus über viele raffinierte Details verfügen. Soviel Design und Erfahrung hat natürlich auch einen Preis. Der liegt aber bei den meisten Angeboten im Rahmen, denn der oftmals empfohlene “Tarif” von einem Euro für eine Minute Anwendung wird im Großen und Ganzen nicht oder nur minimal überschritten. Darüber hinaus sind auch so genannte “Packages” buchbar, die mehrere Anwendungen beinhalten und ab 138 Euro (120 Minuten) erhältlich sind.
Wer also in Berlin wohnt oder Berlin besucht und über das nötige Kleingeld verfügt, ist hier sicher gut aufgehoben. Ich kann es mir leider nicht leisten und muss auf selbst gemachte Peelings zurückgreifen, aber die entspannen ja im Zweifelsfall auch ganz gut. Das rede ich mir zumindest immer ein
Keine Zeit für Urlaub? Dann ist vielleicht ein Tag in einem Day Spa genau das richtige, um dem Alltagsstress für ein paar Stunden zu entkommen.
Day Spas sind Einrichtungen, die sich auf Wellnessangebote spezialisieren, die in der Regel nicht länger als einen Tag dauern. Dabei unterscheiden sich Day bzw. Destination Spas, wie diese Orte auch genannt werden, von reinen Kosmetikinstituten in dem Sinne, weiterlesen »
Werdende Mütter versuchen ihren Alltag so zu meistern, wie vor einer Schwangerschaft: Die Arbeit muss geschafft, der Haushalt versorgt werden und die gerade in dieser Zeit wichtige Entspannung wird viel zu oft verschoben oder gar ganz vergessen.
Dabei kann Schwangeren-Wellness sogar mehr als nur entspannen. Der Körper verändert sich enorm, mit den richtigen Maßnahmen kann diesem Umstand Rechnung getragen werden. weiterlesen »
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich hier über Wellness beim Zahnarzt berichtet. Konkret ging es da um die Praxis “KU64″ am Berliner Kurfürstendamm.
Vorgestern hatte ich endlich die Gelegenheit, das Ambiente mit eigenen Augen zu betrachten. Wer sich jetzt die Frage stellt, was man an einem Sonntag beim Zahnarzt macht, dem sei gesagt: Patienten in dieser Luxuspraxis genießen den Vorteil einer 7-Tage-Betreuung. Ich betrat die Räume der Zahnarztgemeinschaft und – wer hätte das gedacht – es roch so, wie es eben beim Zahnarzt riecht. Das ist eigentlich nicht weiter schlimm, aber aus irgendwelchen Gründen hatte ich erwartet, dass es das nicht tut. Am Empfangstresen begrüßte man uns – ich begleitete meinen Bekannten, der mir von der Praxis erzählt hatte – etwas reserviert. Gute Laune sieht irgendwie anders aus, dachte ich mir, es sei der jungen Dame aber verziehen, denn schließlich kamen wir eine Stunde zu spät. Nun gut, mein Bekannter wollte sich vor der Untersuchung frisch machen und erhielt prompt eine der Einweg-Zahnbürsten, von denen man auf der Homepage liest.
Ich machte es mir derweil gemütlich: Erst im “Warteraum”. Hier der Kamin, einige Liegen, in denen man wahrscheinlich einschläft und davon träumt, gerade nicht beim Zahnarzt zu sein, viele Zeitschriften, wie sich das eben für ein Wartezimmer gehört und ganz viel Design. Briefpapier lädt dazu ein, mal wieder an seine Freunde und Verwandten zu schreiben, den Brief kann man dann am Empfang abgeben. Was schreibt einer, wenn er im Wartezimmer der wahrscheinlich am teuersten ausgestatteten Praxis Berlins sitzt? Nun gut, mein Blick fiel auf eine Mappe, in der alle Mitarbeiter mit Spezialgebiet und Foto zu sehen sind. Darüber hinaus enthält diese Mappe auch Vorschläge für Dinge, die man so mit seinen Zähnen tun kann: Prothesen, Bleeching und und und. Werbung in eigener Sache sozusagen und das scheint auch das Konzept zu sein, denn wie mein Freund mir erzählte, sind die Mitarbeiter ganz klar darauf konditioniert, dem Klienten Verfahren vorzuschlagen, die natürlich nicht immer billig sind und teilweise mehr ästhetischen als medizinischen Charakter haben. Aber was erwartet man auch? Diese Einrichtung, die vielen kleinen Servicekinkerlitzchen, das alles hat seinen Preis. Ich ging hinaus auf die Dachterasse, setzte mich in ein muschelartiges Etwas und genoss einfach die Sonne. Getränke und frisches Obst, das wird ja auf der Homepage von KU64 ebenfalls angepriesen, gab es übrigens nicht. Ob das am Zuspätkommen lag?
Einfach nur einen x-beliebigen Badezusatz in die Wanne zu geben war gestern. Die unterschiedlichen Hersteller lassen sich heute etwas einfallen, um anspruchsvolle Badenixen zufrieden zu stellen.
Luxus und Entspannung, das sind die trendigsten Themen im Bereich “Baden”. Man steigt nicht mehr in die Wanne, um sich zu waschen, das Bad wird zum Home-Spa, ein Wellness-Erlebnis, dass alle Sinne entspannt und vor allem nichts mehr mit schnödem Badeschaum aus der Flasche zu tun hat. So sind seit einiger Zeit Badekugeln erhältlich, die die Wanne beim Baden in einen kleinen Whirpool verwandeln und einer Massage ähneln. Ganz nebenbei pflegen die kleinen Wunderkugeln die Haut und sorgen für angenehmen Duft. Wer es ausgefallen mag, kann sogar Nuancen wie Kokoseis und Champagner kaufen und damit es beim Baden nicht langweilig wird, gibt es sogar Kugeln, aus denen Konfetti oder Schmetterlinge strömen.
Luxus darf natürlich auch nicht zu kurz kommen. Dafür haben sich diverse Hersteller die so genannten Bath Melts und Badepralinen einfallen lassen. Die Blöcke, meistens auf Ölbasis, werden in das Wasser gegeben und lösen sich langsam auf. Dabei verwandeln sie das Wasser in ein reichhaltiges Ölbad, dass die Haut zart macht und die Sinne, je nach Duft und Inhaltsstoffen, anregt oder entspannt.
Die ausgefallenen Badezusätze gibt es beispielsweise bei Lush oder Waschkultur. Hier finden sich übrigens auch Geschenkideen rund ums Bad. Wer also anstatt Blumen oder Konfekt einmal Pralinen zum Baden verschenken möchte, wird fündig. PS: Bald ist Muttertag.