Nicht nur meine Bloggerkollegin Christiane Bach vom “wellness-blog” atmete vor Kurzem auf, auch ich bin erleichtert, denn ich weiß nun: Kaffee, mein Lebenselixier, mein täglicher Begleiter und unübertroffener Helfer ist nicht so ungesund, wie ich lange befürchtet hatte.
Denn laut aktueller Studien aus Amerika, dem Land, in dem schon so manches Schulkind jeden Morgen den großen “Latte to go mit allen Extras” nicht mehr missen möchte, geht Kaffee nicht auf das Herz und soll sogar vor Herz-Kreislauf-Beschwerden schützen. Wichtig sei nur, das schwarze Pulver gut zu filtern.
Gute Nachrichten auch für die Liebhaber der italienischen Kaffee-Art: Espresso und seine großen angesagten Brüder, zum Beispiel der schon erwähnte Café Latte, sind ebenso wenig ungesund. Espresso, so schreibt Christiane, soll noch verträglicher für den Magen sein. Grund ist unter anderem weiterlesen »
Der politisierte Alltag in der ehemaligen DDR betraf natürlich auch die körperliche Betätigung der Menschen.
Dass wir heute in ein Fitness-Studio gehen oder uns in Yoga-Schulen entspannen, ist längst eine Selbstverständlichkeit. In der Zeit vor der Wende waren derartige Dinge absolut unbekannt. Die Menschen trieben trotzdem Sport, in öffentlichen Turnhallen zum Beispiel. Man schloss sich zu diesem Zwecke oft weiterlesen »
Der “Tag der deutschen Einheit” ist traditionell durch Rückblicke geprägt. Dieses Jahr schaue ich auch zurück: Auf die ostdeutschen Erholungsangebote.
Für mich als “Kind der ehemaligen DDR” ist es immer wieder spannend, den Alltag dieser Zeit retrospektiv zu entdecken. Der Umbruch kam, als ich gerade sieben Jahre alt war, schon alt genug für einige Erinnerungsbrocken, aber zu jung, um wirklich eine klare Vorstellung von dem Leben im “Osten” zu haben. Mittlerweile sind viele meiner Fragen beantwortet, aber gestern nach der Yoga-Stunde in meinem Stammstudio kam mir in den Sinn, wie Entspannung und Sport wohl in der ehemaligen DDR aussahen. Also rief ich meine Mutter an und fragte: Gab es Wellness in der DDR? Die Reaktion: Spontanes Lachen.
Natürlich gab es “Wellness” in der heute bekannten Form nicht, aber Erholung und Entspannung, derartige Dinge kannte man im Osten genauso wie im Westen, nur eben unter anderen Namen und meistens leider staatlich kontrolliert.
So war die Sauna durchaus beliebt, um gesund und fit zu bleiben. Sehr verbreitet war auch der eigene Garten. Hier fand man sich in Gemeinschaft, entspannte und baute “nebenbei” Gemüse und Obst an, um der Mangelwirtschaft entgegenzuhalten. In vielen Familien war dieser kleine Fleck Erde mit obligatorischer “Laube” darauf Dreh und Angelpunkt der privaten Erholung. (Eines darf hier jedoch nicht verschwiegen werden: Der Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter (VKSK) war die Kontrollstelle, die auch diese Form der Freizeit-Erholung überwachte. Es war zum Beispiel unter dem VKSK nicht nur Kür, im eigenen Garten zu ernten, sondern auch Pflicht, um zur “Produktion” beizutragen.)
Allgemein lässt sich sagen: Das “Wellness-Programm” im Osten war weiterlesen »
In der vergangenen Woche ging es hier auf Wellnesskomplett um den Gesundheitsaspekt von Algen. Wir Europäer können von den grünen, oft salzigen Meerespflanzen einen großen gesundheitlichen Nutzen ziehen. Übermäßiger Verzehr schadet jedoch mehr, als dass er uns nützlich ist.
Denn die am häufigsten verwendeten Sorten Nori (für Sushi), Wakame (oft in Misosuppe) und Kombu (wird beim Kochen von Sushireis verwendet) enthalten übermäßig viel Iod. Das ist zwar auf der einen Seite gut, denn Deutschland gilt als Land mit einem verstärkten Iodmangel, jedoch kann gerade dieser Umstand auch für Probleme sorgen. Denn wer nicht wie die Asiaten an diese Unmengen von Iod gewöhnt ist, bei dem kann es zu weiterlesen »
Der French Look auf den Nägeln ist einer der Dauerbrenner im Bereich der Nagelpflege. Doch es muss nicht unbedingt das teure Studio sein, denn den Trend kann man sehr einfach zu Hause auf die Nägel zaubern.
Am einfachsten ist der Look an den Fußnägeln nachzumachen. Nach einem Fußbad wird die Nagelhaut mit einem Rosenholzstäbchen vorsichtig zurückgeschoben. Es gibt auch spezielle Nagelhautentferner, die hilfreich sein können. Dann werden die Nägel mit einer Feile in eine eckige Form gebracht. Der Untergrund muss unbedingt weiterlesen »
Wellness auf dem Wasser – genauer gesagt auf einem Kreuzfahrtschiff – ist ein Erlebnis der ganz besonderen Art.
Grund dafür ist nicht zuletzt, dass die Anbieter dabei nicht sparen: Weder bei der Einrichtung, noch bei den Angeboten selbst. Den größten Wellnessbereich auf schwimmendem Grund findet man an Bord der weiterlesen »
Immer mehr Menschen gehen ins Kloster. Aber nicht um sich ein Leben lang dem Glauben hinzugeben, sondern um das zu genießen, was ein Kloster ausmacht: Unendliche Stille, keine Hektik, keine Menschenmassen, keine Technik. Entspannung pur, besonders für hektische Großstädter.
Dabei gibt es die unterschiedlichsten Arten, sich im Kloster so richtig zu entspannen. Wer sich der Spiritualität widmen möchte wird nämlich genauso gut fündig wie diejenigen, die Ruhe mit bestimmten medizinischen oder kosmetischen Kuren verbinden möchten.
Die meisten Abteien nennen ihr Angebot zwar nicht “Hotel” sondern “Gästehaus”, lassen aber einen gewissen Standard nicht missen. Es muss also niemand in einer kargen Kammer schlafen, wenn er dies nicht will. Denn diese Möglichkeit besteht auch: Die Klostererfahrung der ganz besonders realen Art findet man in Deutschland seit einem Vierteljahrhundert in Stühlingen. Hier lebt man den ganz normalen Alltag der Franziskanermönche mit. Ein Tag besteht aus Gebeten (das erste um 6.15 Uhr), Meditationen, Gruppengesprächen, stillen Stunden und eben allen anderen Komponenten, die so ein Leben ausmachen. Auch das kann sehr entspannend sein. Wer sich diese pure Variante von Kloster-Wellness nicht vorstellen kann, hat viele andere Möglichkeiten, das Leben in Spiritualität auszuprobieren, ohne gleich ins karge Leben umzusteigen. Eine dieser Möglichkeiten ist weiterlesen »
Algenpackungen sind oft Bestandteil der Thalassotherapie. Hier kommt die geballte Kraft des Meeres dem Körper zugute.
Die in den verwendeten Algen enthaltenen Nährstoffe (Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Aminosäuren) regen die Durchblutung der Haut an und wirken positiv im Bindegewebe. Außerdem kommt es zu einer Entschlackung. Die Haut wird gestärkt, durchblutet und gestrafft und mit allen wichtigen Stoffen versorgt. Darüber hinaus profitiert aber auch der gesamte Stoffwechsel davon, denn falsche Ernährung und fehlende Nährstoffe im Essen sorgen oft dafür, dass uns ein Großteil der wichtigsten Nährstoffe fehlt.
Die Algenpackung wird auf den ganzen Körper oder bestimmte Körperareale aufgetragen. Damit die Wirkstoffe optimal von der Haut aufgenommen werden können, sorgt eine Wärmedecke für die richtige Temperatur. Die Behandlung dauert in der Regel ca. 30 Minuten. Oft wird die entschlackende Wirkung durch anschließende Schröpfmassagen oder ähnliche Anwendungen unterstützt. Im Anschluss daran sollte man ruhen. Aus medizinischer Sicht können die natürlichen Packungen vor allem bei chronischen Erkrankungen wie Rheuma und Gicht eingesetzt werden. Hauptanwendungsgebiet ist aber in der Regel der kosmetische Bereich. Als Bestandteil der Thalassotherapie werden Behandlungen mit Algen oft mit anderen Anwendungen verbunden, die natürliche Bestandteile des Meeres nutzen.
Der Name “Hildegard von Bingen” ist in Verbindung mit der Naturheilkunde den meisten Menschen ein Begriff. Dass sie aber ganzheitlich dachte und auch die Ernährung in ihre Lehren einbezog, wissen nur die Wenigsten.
Umso interessanter ist darum der kürzlich erschienene Beitrag im Blog “Naturheilkunde News“, der sich vor allem mit der gesunden Kost nach Hildegard befasst. Demnach empfahl die mittelalterliche Heilerin und Nonne z.B. Dinkel, Bertram und Maronen. Und die Wirkung auf die Gesundheit dürfte noch heute weitreichend sein, da es sich um Lebensmittel und Pflanzen handelt, die vom industriellen Anbau weitgehend verschont geblieben sind. Da ist es doch auch manchmal gut, wenn Heilkräuter und bestimmte Pflanzen vergessen werden.
Die Tragweite der industriellen Veränderung von Pflanzen und Tieren wurde mir vor kurzem deutlich vor Augen geführt: Im Falle von landwirtschaftlichen Nutztieren ist es z.B. so, dass weiterlesen »
Aura Soma bedeutet soviel wie “Lufthauchkörper”. Der Begriff stammt aus dem griechischen und bezeichnet die wohl populärste Heilungsart des umstrittenen Aura-Healing.
Gleichzeitig ist “Aura Soma” eine eingetragene Marke, die besonders in der esoterischen Szene bekannt ist und nicht nur die passenden Öle für die “Therapie”, sondern auch kosmetische Produkte und Bücher vertreibt.
Erfunden wurde das Verfahren von Vicky Wall (1918-1991), einer blinden Engländerin, die sich nach eigenen Angaben von einer höheren Macht zur spirituellen Weiterentwicklung ihrer eigentlich kosmetischen Präparate berufen fühlte. Nach ihrem Tot übernahmen zwei ihrer Mitarbeiter die Vermarktung.
Doch worum geht es denn nun eigentlich? weiterlesen »