Wellness in Japan besteht vor allem im Besuch der “Onsen”. Diese natürlichen Quellen sollen entspannen und Krankheiten heilen.
Die heißen Quellen findet man in Japan überall, was durch die Lage in vulkanischem Gebiet bedingt ist. Einige Orte haben sich zu Kurorten herausgebildet, weil sie besonders viele der Quellen besitzen, die zudem oft im Freien belassen wurden, z. B. mit Blick auf das Meer oder die Berge. Das Wasser, so die Bedingung, muss aus einer natürlichen vulkanischen Quelle stammen, kann aber künstlich erhitzt oder mit Mineralien angereichert werden. Doch enthalten alle Onsen auch von Natur aus eine bestimmte Konzentration an Mineralien.
In einem Artikel des japanischen Fremdenverkehrsamtes erfährt man, dass einem alten Volkslied zufolge durch das Bad im Onsen alles geheilt werden kann, nur die Liebe nicht. Das stammt wohl noch aus einer Zeit, in der die Liebe als Krankheit angesehen wurde. (In Europa glaubte man das übrigens im Mittelalter.) Dennoch wissen wir bis heute, das weiterlesen »
Infrarotkabinen haben bisher schon hohe Popularität erlangt, besonders wenn man sich den privaten Bereich anschaut: Viele Wellnesser entscheiden sich, haben sie die Wahl zwischen Sauna und Infrarot, für letzteres. Aber wo liegen eigentlich die Unterschiede?
Seit ich die Wellness Plus Messe Anfang des Jahres besucht habe, kenne ich Infrarotkabinen. Teilweise werden diese Systeme von Saunaherstellern angeboten, was mich zu der Frage bringt, wo eigentlich der Unterschied zwischen beiden liegt. Antworten findet man auf den Seiten unterschiedlichster Anbieter. So bietet die Infrarotkabine im Vergleich zur Sauna eine andere Art der weiterlesen »
Wer im Netz nach Schätzen gräbt findet oft nicht viel mehr als ein paar kleine goldene Nuggets, die zwar die Motivation zum Weitersuchen im Fluss halten, aber eben nicht viel mehr.
Hin und wieder, wenn du schon gar nicht mehr daran denkst, liegt er plötzlich vor deinen Füßen: Ein Text, der mehr ist als die Summe seiner Worte. So ging es mir heute Morgen, als ich meine Google Alerts nach Sinn durchsuchte und ihn plötzlich auch fand.
Der Text ist der zweite Teil eines Essays mit dem Titel “Genuss und Askese in der Leistungsgesellschaft” von der freien Autorin und Philosophin Svenja Flaßpöhler, veröffentlicht auf der Seite des Deutschlandradios. Es geht um den schmalen Grat, auf dem der moderne Mensch wandeln muss: Er will genießen, doch muss sich dabei trotzdem disziplinieren. Andererseits: Was ist Genuss, wenn man ihn nicht genießen kann? Ein Beispiel findet sich immer wieder, wenn mehrere Menschen sich zum gemeinsamen Essen versammeln. Es wird gegessen, durchaus auch genussvoll, aber meistens gibt es einen oder zwei, die weiterlesen »
Lesen als Wellness für Geist und Seele kann manchmal auch ein gruselige oder faszinierend-verstörende Erfahrung sein.
Zum Gruseln!
“Von denen Vampiren oder Menschensaugern” berichtet die gleichnamige Anthologie in einer breiten historischen Palette von frühen Dichtungen aus der Antike, bis über Balladen von Goethe und Novalis, hin zu neueren Erzählungen und Gedichten zum Thema “Vampirismus”. Dabei lässt das Buch auch historische Dokumente nicht aus, die über seltsame Vorkommnisse in den weiterlesen »
Passend zur Fortsetzung unserer Rück-Sicht auf die Geschichte der europäischen Badekultur machten Wissenschaftler nun eine Entdeckung im heutigen Haifa.
Israelische Archäologen legten dort eine Badeanlage aus dem 5. Jahrhundert n. Chr. frei, die offenbar Teil eines Privatanwesens war. Die Anlage stand scheinbar nicht hinter heutigen Wellness-Anlagen zurück: Sauna, Kaltwasserbecken, ein Ruheraum mit Fußbodenheizung. So ließ es sich als reicher Angehöriger des Byzantinischen Reiches schon vor 1500 Jahren sehr gut leben. Das Byzantinische Reich hatte in der Geschichte der europäischen Badekultur einen besonderen Stellenwert, denn hier wurden die Traditionen der römischen Badekultur nach dem Zerfall des Römischen Reiches weitergeführt. (siehe auch “Eine Zeitreise in die Ürsprünge europäischer Badekultur“)
Im Römischen Reich wusste man sich aber schon viel früher rundherum zu entspannen: Im Jahre 305 v. Chr. entstand die erste große Wasserleitung, die in ein Becken mündete, das wohl als erstes öffentliches Bad fungierte. Zu dieser Zeit war man gemeinhin noch der Ansicht, kaltes Wasser würde die einzig richtige und gesunde Temperatur für den Mann sein. Doch mit der Zeit entdeckten auch die alten Römer, dass warmes Wasser ebenfalls gesund und vor allem entspannend sein kann. Wie ein Römisches Bad aufgebaut war ist schon beeindruckend. Mehr darüber lesen Sie noch in dieser Woche!
Zunächst bleiben wir noch ein wenig der Historie verbunden und versuchen uns hineinzudenken, in die Blütezeit des Römischen Reiches. Wären wir ein Römer gewesen müssten wir nicht lange überlegen, was wir mit unserer Zeit anfangen: weiterlesen »
Lesen ist Entspannung! Ein gutes Buch, eine Tasse Tee, Kerzen und ein paar Weihnachtsplätzchen. Ich kann mir schlimmeres vorstellen, um den Winter einigermaßen gut über die Runden zu bringen. ![]()
Aus diesem Grunde habe ich eine Liste für Leseratten und solche, die es werden wollen zusammengestellt. Alle Tipps machen sich übrigens gut unter dem Weihnachtsbaum.
Zum Mitmachen - Wellness für zu Hause
“Wellness aus dem Supermarkt: Luxuspflege zum Selbermachen aus Alltagsprodukten” verrät, warum Senf müde Füße wieder munter macht und wie man Haare, Nägel, Haut uns Stimmung auf Vordermann bringt. Ganz einfach und preiswert. Der Preis von 7,95 € für die broschierte Ausgabe ist ebenfalls überzeugend.
Zum Träumen - Auf den Spuren der Vergangenheit
Der Roman “Porträt in Sepia” der aus Chile stammenden Schriftstellerin Isabel Allende, die übrigens die Nichte Salvador Allendes ist, der 1973 bei einem Militärputsch in Santiago de Chile ums Leben kam, ist nur eines ihrer zahlreichen Werke und soll hier stellvertretend für ihre Veröffentlichungen stehen. (Denn wenn man einmal angefangen hat, Allendes Bücher zu lesen, wird man nicht mehr aufhören können.) Isabel Allende schreibt an der Grenze zwischen Realität und Magie, ohne dabei eine der beiden Welten zu unterminieren. Ihre Geschichten erzählen immer auch ein bisschen ihre eigene Vergangenheit und berichten dabei ganz nebenbei vom Leben in Südamerika heute und in vergangenen Zeiten. “Porträt in Sepia” erzählt auf 460 Seiten die Geschichte einer jungen Frau, die auf der Suche nach ihrer Vergangenheit ist, die sich immer wieder in Form von bösen Ahnungen und Erinnerungen in ihre Gegenwart drängt. Historische Fakten, ein gewaltiger Stammbaum, viele sensibel gezeichnete Figuren, gefühlvolle Sprache, die dennoch nicht in kitschige Sphären abgleitet - das alles sind Eigenschaften, die Isabel Allendes Romane auszeichnen.
Spirituell und poetisch: weiterlesen »
Das antike Ägypten ist für eine, dem Wissen, dem Genuss und der Reinlichkeit zugewendete Elite bekannt.
Wir beginnen den zweiten Teil unserer Zeitreise von der Stadt Mohenjo-Daro aus und verlassen das Industal in Richtung Ägypten. Weiter voranschreitend in der Zeit, reisen wir ins Jahr 1500 v. Chr., wo die Ägypter, wissend um die heilende Wirkung des Wassers (Stichwort Hydrotherapie), die ersten Wasserleitungen aus Kupfer verlegten. Sie lieferten nicht nur kaltes, sondern auch warmes Wasser. Wären wir ein Ägypter gewesen, hätte der Arzt uns wahrscheinlich im Falle bestimmter Krankheiten Bäder, Dampfbäder, Anwendungen mit Meerwasser und sogar Massagen und spezielle Diäten verordnet. Was an dieser Bade- und Waschkultur und ihren medizinischen Grundlagen am meisten fasziniert, ist der Austausch mit anderen Kulturen. So sollen griechische Ärzte und Gelehrte in das Land gekommen sein, um sich weiterlesen »
Da die Aquädukte der Römer die bekanntesten sind und auch die römische Badekultur vielen Menschen ein Begriff ist wird oft vergessen, dass auch diese Entwicklungen ihre Vorläufer haben. Erstaunlich ist dann aber doch, wie weit man in die Geschichte zurückreisen müsste, um die Badekultur in ihren Wurzeln zu erleben.
Wir wissen heute, dass beispielsweise schon in der so genannten “Indus-Kultur” Überreste großer Badeanlagen gefunden wurden. Wollten wir den ersten Badetempel betreten, müssten wir also über 4000 Jahre in der Zeit zurückreisen. Das Reiseziel wäre ein Gebiet, welches das heutige Pakistan und einige Teile Indiens und Afghanistans umfasst:
Wir reisen in die Uferregion des Flusses weiterlesen »
Das Biologische Alter muss nicht mit der Zahl übereinstimmen, die im Pass steht. Anti-Aging-Strategien sollen dafür sorgen, dass dieses Vorhaben erfolgreich ist.
Um der Alterung bewusst entgegenzuwirken, helfen einfache Grundregeln. Die billigste und effektivste unter ihnen: weiterlesen »
Wir werden im Durchschnitt immer älter. Doch allein dieser Umstand reicht heute nicht mehr, um glücklich zu sein.
Älter werden bedeutet nun einmal auch, dass sich nicht in erster Linie nur die Phase der Jugendlichkeit verlängert. Im Großen und Ganzen werden wir älter und sehen eben auch so aus. Keine schlimme Sache? Weit gefehlt! Jugendlichkeit bedeutet Erfolg. Wer sein biologisches Alter ungehemmt an die kalendarischen Lenze anpasst, kommt in einer Welt in der die Medien Schönheit und Jugend zum Lebensziel erklären oft nicht besonders weit. Die Lösung für dieses Dilemma kann man in der Schönheitschirurgie suchen, doch das allein reicht nicht. Anti-Aging ist seit Jahren ein geläufiger Begriff, doch subsumieren wir heute nicht mehr nur die teuren Cremes mit speziellen Anti-Falten-Wirkstoffen darunter. Anti-Aging ist mittlerweile zur Lebenseinstellung geworden. Für manche auch zu einer Art Religion, deren Anhänger zahlreich sind. Auch wenn der Begriff gar nicht im aktiven Wortschatz eines Jeden vorkommt, wir passen uns mehr oder weniger unbewusst an den Lifestyle der Gegenwart an. Gesunde Ernährung, Sport, Anti-Falten-Cremes, regelmäßige Untersuchungen beim Arzt, Medical Wellness und, ja, auch Plastische Chirurgie, Faltenunterspritzungen und regelmäßige kosmetische Treatments gehören mittlerweile zum guten Ton.
Nun kann man, auch wenn es der Begriff an sich nicht unbedingt intendiert, den Jugendwahn einmal Außen vor lassen. Was dann vom Anti-Aging bleibt, ist die Erkenntnis, dass weiterlesen »