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Archiv: Allgemein

Sauna: Medizinische Wirkungen

Autor: Nicole
abgelegt in: Allgemein, Körper

Die Sauna ist unter Wellness-Anhängern nicht nur wegen ihrer positiven Wirkung auf das allgemeine Wohlbefinden beliebt. Neben der Entspannung bietet sie gleichsam Aspekte, die sich positiv auf die Gesundheit des Körpers auswirken. Das wiederum fördert das Wohlbefinden noch stärker, denn - wie sagt man so schön - in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist!

Sauna - gesund und entspannend. © FlickrAllgemein bewirken regelmäßige Saunagänge eine Stimulanz des Immunsystems. Man härtet sich ab und kann Krankheitserregern besser trotzen. Dieser Aspekt ist zum einen durch das Schwitzen an sich, als auch durch die Abwechslung zwischen Heiß und Kalt bedingt. Während des Schwitzens in der Kabine erhöht sich die Körpertemperatur derart, dass man von einem künstlich herbeigeführten Fieber sprechen kann. Durch die hohe Temperatur werden Keime abgetötet. Die Haut wird gut durchblutet, alte Haut wird, wie bei einem Peeling, aufgeweicht und erneuert, die Blutgefäße erweitern sich zudem stark. Dies wirkt sich äußerst positiv auf das Erscheinungsbild der Haut aus und reduziert Alterungsprozesse. Das Schwitzen kommt außerdem einer tiefgreifenden Reinigung gleich. Kühlt man den Körper dann plötzlich ab, ziehen sich die Poren wieder zusammen, die Muskeln entspannen sich wie bei einer Massage und der Kreislauf wird stimuliert. Der Effekt ist ähnlich wie bei den bekannten Wechselduschen. Darüber hinaus wird der Stoffwechsel angeheizt, der Blutdruck senkt sich und die Atmung wird verbessert. Als medizinische Therapie können Saunagänge bei Beeinträchtigungen rund um das vegetative Nervensystem angewendet werden.

Nicht empfehlenswert ist saunieren für Menschen mit Venenleiden, oberflächlichen Verletzungen der Haut wie zum Beispiel Entzündungen, Couperose und Infektions- sowie Herz-Kreislaufkrankheiten.


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Die Sauna erfreut sich auf dem Wellness-Sektor äußerst großer Beliebtheit. Wer es noch nie ausprobiert hat, sollte beim ersten Versuch die Grundregeln kennen. Es lohnt sich, denn der Wechsel zwischen Warm und Kalt ist gesund, da das Immunsystem gestärkt und die Haut besonders gut durchblutet wird.

Geschichte der Anwendung
Schon in der Steinzeit sollen vorwiegend asiatische Völker die Praxis angewendet haben. Danach führt die Spur zu den Inuit und auf den amerikanischen Kontinent. Von hier verbreitete sich das Wissen um die Technik nach Europa, hier besonders durch die slawischen Völker. Der Begriff selbst stammt aus der finnischen Sprache. “Sauna” heißt soviel wie “Schwitzbad”. In Deutschland wurde das Saunieren seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts immer populärer. Heute kommt kein Wellness-Hotel mehr ohne einen solchen Bereich aus.

Sauna © FlickrDurchführung
Man unterteilt den Saunagang in drei Phasen. Die erste Phase ist die Vorbereitung auf die Schwitzkabine. Diese erfolgt durch eine ausgiebige Dusche. Man sollte darauf achten, Schaumreste sehr gut abzuspülen, um die Poren der Haut optimal auf das bevorstehende Schwitzen vorzubereiten. Danach erfolgt der eigentliche Saunagang. Schmuck jeder Art wird davor abgelegt. Er könnte sich erhitzen und zu Verletzungen führen. In der Kabine herrschen Temperaturen von mindestens 70 und höchstens 100 Grad Celsius. Da trockene und heiße Luft bekanntlich nach oben steigt, ist es auf den oberen Bänken auch um einiges wärmer. Als Anfänger ist es ratsam, sich zunächst im unteren Bereich aufzuhalten. Ein Badehandtuch dient dabei als hygienische Unterlage. Mittlerweile sind auch so genannte Sauna-Kilts erhältlich. Sie vereinen Handtuch und Umhang. Für Personen, die es eher unangenehm finden, völlig nackt neben fremden Menschen zu sitzen, eine gute Alternative.

Aufgüsse, denen auch ätherische Öle beigemischt sein können, erhöhen die Luftfeuchtigkeit und sorgen für vermehrtes Schwitzen. Ein Durchgang dauert in der Regel zehn Minuten. Die meisten Saunagänger führen zwei Durchläufe aus. Nach Ablauf der Zeit muss der Körper abgekühlt werden. Dies geschieht für Geübte im Tauchbecken. Weniger hartgesottene können dies unter der Dusche tun. Nachdem die Haut gründlich getrocknet wurde, heißt es nun: Ruhe. Man entspannt sich, in Decken oder Handtücher eingewickelt, am besten in einer liegenden Position.


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Pilates im Selbstversuch

Autor: Nicole
abgelegt in: Allgemein, Bewegung, Körper

Pilates, das “Wundermittel um Bauch, Beine und Po zu straffen und allgemein eine bessere Haltung zu bekommen.” So oder so ähnlich lese ich immer wieder davon. Obwohl ich eigentlich eine Sportniete bin, konnte ich heute im Elektronikfachmarkt meines Vertrauens nicht an der DVD-Abteilung vorbei gehen.

Mein Blick fiel auf die unterschiedlichen Angebote zu Pilates. Mit dem freudigen Gefühl, jetzt endlich mal in die Basics der Methode einzusteigen und etwas für mich zu tun, griff ich eine DVD heraus. Nicht unbedingt zufällig handelt es sich um die von Barbara Becker. Schon seit längerem beneide ich sie um ihren absolut perfekten Körper. Der Gedanke, nur annähernd so auszusehen, versetzt mich regelmäßig in teils euphorische, teils wehmütige Zustände. Nach dem Bezahlen fühlte ich mich schon so, als hätte ich das erste Workout hinter mir. Da soll noch einer sagen, Glück ist nicht käuflich! Zu hause angekommen zögerte ich noch kurz, etwas gedanklich durchzuspielen ist doch anders, als sich dann wirklich anzustrengen. Aber ich blieb tapfer und legte die DVD in den Player, so schwierig sahen die Übungen, die ich bis jetzt so gesehen habe nun auch wieder nicht aus. In Ermangelung einer richtigen Matte musste eine Decke herhalten, auf die ich mich setzte und gespannt den Ausführungen Frau Beckers und ihrer Trainerin lauschte.

Bridging - der Brückenschlag. Sieht einfach aus, ist es aber nicht. © FlickrIm Basistraining (Dauer etwa 45 Minuten) werden 24 Übungen vorgestellt, die sich für Einsteiger und Fortgeschrittene eignen sollen. Darüber hinaus kann man ein Kurztraining (Dauer ca. 20 Minuten) oder die einzelnen Übungen getrennt voneinander absolvieren. Da eines der wichtigen Dinge beim Erlernen von Pilates das Lokalisieren des so genannten “Powerhouse” ist, musste ich dieses nun, mithilfe der richtigen Haltung und Atmung (in die Brust) erstmal Suchen. Die Suche gestaltete sich schwieriger als erwartet und ich bin mir auch jetzt, nach dem ersten Training, noch nicht ganz sicher, ob das, was ich da gespürt habe, auch wirklich mein Powerhouse und nicht allein die ungewohnte Anstrengung der Bauchmuskeln war. Die zweite Übung sieht einfach aus, heißt “Rolling like a ball” und erfordert eine Single Leg Stretch. Eine der “einfacherenMenge Konzentration. Beim hoch- und runterrollen dämmerte mir langsam, dass auch Pilates anstrengend ist. Tapfer befolgte ich die weiteren Übungen. Manche von ihnen sind einfacher, was aber nicht heißt, dass sie nicht kraftaufwendig sind. Bei einigen Übungen lernte ich meine körperlichen Grenzen einmal ganz persönlich kennen, wir sind jetzt sozusagen beim “Du”. Eine davon trägt den wunderbaren Namen “Side kick inner thigh lift”, also “Heben und Senken des unteren Beins”. Man liegt auf der Seite (bis hierhin noch akzeptabel) und stellt das oben liegende Bein vor das andere. Hört sich ersteinmal nicht schlimm an. Dann aber kommt der Haken: das unten liegende Bein wird nun auf- und abwärts gesenkt. Das richtige Atmen dabei nicht vergessen und die Bauchspannung halten. Ich fühlte mich wie ein menschlicher Knoten kurz vor dem Aufspringen. Das mit dem nach vorne gestellten Fuß muss ich wohl noch üben.

Testurteil: Nach einer Trainingseinheit konnte ich feststellen, dass wirklich alle Übungen einfach aussehen, dafür aber unglaublich kraftraubend sind (nicht umsonst wird Pilates auch oft “Power-Yoga” genannt!). Trotzdem bin ich nicht verschwitzt, muss nicht sofort unter die Dusche, wie nach dem Fitness-Studio und hechele nicht, wie nach einem Waldlauf oder einer Nordic-Walkin-Einlage. Ich muss mich nicht überwinden für das Training irgendwo hinzufahren und fühle mich danach frisch und sogar etwas entspannt. Ich glaube, ich habe Pilates für mich entdeckt. Frau Becker ermutigt mich weiter: Angeblich soll man, so der Erfinder der Methode, nach 10 Trainingseinheiten einen Effekt verspüren, nach 20 soll man ihn dann sogar schon sehen, nach 30 hat man eine Top-Körperhaltung und überhaupt einen ganz neuen, wunderschönen, athletischen Körper. Ich bin bereit und gelobe, mindestens zweimal pro Woche zu üben und in Zukunft auch mehr auf meine Ernährung zu achten. Denn die Erfahrung, dass meine Beweglichkeit, die Ausdauer und der Anmut mit Mitte 20 nicht mehr selbstverständlich einfach da sind, hat mich ehrgeizig gestimmt.


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Medical Wellness

Autor: Nicole
abgelegt in: Allgemein

Der Begriff Wellness ist, wie hier schon einige Male festgestellt wurde, ein ungeschützter Begriff und hat seine eigentliche Bedeutung, nämlich die der Gesundheitsprävention durch einen angepassten Lebensstil, längst zugunsten einer passiven Einstellung zu dem Thema aufgeben müssen.

Medical Wellness - mehr als nur Entspannung. © Flickr

Wellness ist für die Allgemeinheit oft nicht mehr als Sauna, Solarium, Massage, Floating. Das entspricht aber keineswegs dem Grundgedanken der Wellness-Bewegung. Nun hört man immer öfter von “Medical Wellness” Angeboten, deren Inhalte keineswegs neu sind. Vielmehr wird in dieser Wellness-Form wieder der Ursprungsgedanke aufgegriffen, den der Pionier der Wellness-Bewegung, Dr. med. Halbert Dunn, in den 1950-er Jahren in den USA prägte.
Medical Wellness ist bezeichnend für eine Änderung verschiedener Verhaltensweisen, die sich negativ auf das allgemeine Wohlbefinden, vor allem aber auf die Gesundheit auswirken. Ziel ist es, durch fachliche Betreuung zu einer Lebensqualität zu finden, die körperliches und geistiges Wohlbefinden fördert, das in erster Linie von der körperlichen Gesundheit begünstigt wird.

Besonders chronisch Kranke können von den Behandlungen profitieren. Denn viele Krankheiten werden durch ungesunde Lebensweise begünstigt oder sogar verstärkt. Dazu gehören beispielsweise Beschwerden den Rücken betreffend, wie auch Rheuma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Stress, der häufige Krankheitsauslöser unserer Zeit, in der es scheinbar immer öfter nur noch um Leistung und Erfolg geht kann ebenso durch Medical Wellness behandelt werden.

Die Angebote beziehen sich dabei nicht auf spezifische Therapien, sondern nutzen die gesamte Palette der ganzheitlichen Gesundheitslehren (z.B. Ayurveda) und anderer Therapieansätze. Um potenzielle Anbieter von Betrug und fragwürdigen Angeboten abzuhalten, gibt es eine Liste von Forderungen an Einrichtungen, die sich mit dem Titel “Medical Wellness” auf dem Markt etablieren wollen. Urheber dieser Mindestanforderungen ist der Deutsche Wellness Verband, der als unabhängiger Ratgeber fungiert und versucht, den Wellness-Begriff so gut es gehtvor unseriösen Anbietern zu schützen. Erfüllt ein Hotel sämtliche Kriterien einwandfrei, so bekommt es ein Zertifikat von dem Verband. Somit können Kunden sicher sein, dass sie das bekommen, was ihnen im Katalog oder Internet versprochen wird.


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Kopfmassierer - Der Selbstversuch

Autor: Nicole
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Vor einiger Zeit berichtete ich über den “Australischen Schneebesen”, der mir auf meinen Wegen durch die Stadt immer wieder begegnete. Er verfolgt mich nach wie vor. Der Unterschied: er liegt jetzt nicht mehr in dem Apotheken-Schaufenster, in dem ich ihn einmal sah, sondern in meinem Schrank.

Der Kopfmassierer. © FlickrIch hätte widerstehen können, hab schon gar nicht mehr an ihn gedacht. Nur ab und zu sah ich bei meinen Streifzügen durch diverse Geschenkboutiquen Varianten des Kopfmassierers. Dabei war auch eine aus Plastik. Ziemlich billig und dafür auch sehr nutzlos. Die Plastik-Ausführung stellte sich beim Selbstversuch im Laden eher als eine Art “Kopfhaut-Schreck” dar. Es fehlten die Gumminoppen am Ende der Streben. Eine schmerzhafte Erfahrung. Nach diesem Erlebnis vergaß ich den “Schneebesen” erst einmal. Es mussten Weihnachtvorbereitungen getroffen und das Silvesterfest organisiert werden. Gestern dann traf ich mich mit meiner besten Freundin zu einer verspäteten Bescherung. Einige Geschenke waren schon ausgepackt, als sie mir eine runde, in Papier verhüllte Rolle überreichte. Ich dachte mir nichts weiter dabei und öffnete das Paket. Zum Vorschein kam: der Massage-Schneebesen. Da war er also wieder, das kann kein Zufall sein! Natürlich probierte ich ihn gleich aus. Es war tatsächlich das kribbelnde Gefühl, von dem man in unterschiedlichen Produktbewertungen im Internet lesen kann. Nun ja, vielleicht nicht ganz so übertrieben intensiv, aber sehr angenehm und tatsächlich unglaublich entspannend. Nach einigen Auf- und Abbewegungen verliert sich das Kribbeln. Was bleibt ist angenehm aber nicht mehr spektakulär. Wenn man dann kurz stoppt und von Neuem beginnt, kommt es wieder. Herrlich! Auch sehr schön ist es, wenn man den Massierer einfach mal ein Paar Minuten auf dem Kopf belässt und ihn nicht bewegt. Sieht nur etwas eigentümlich aus, da der Griff sich dann optisch zur Antenne wandelt. Vielleicht eine tolle Verkleidung für den nächsten Fasching.

Fazit: Verschiedene Geschenk-Boutiquen bieten den Massage-Wunder-Schneebesen für einen deutlich geringeren Preis an, als Apotheken und Internet. Wenn man die Augen ein bisschen offen hält, kann man da ein ganz gutes Schnäppchen schlagen. Lohnend ist die Anschaffung auf jeden Fall, ob nun als Geschenk oder für den Selbstversuch. ;)


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Entspannung mit Musik

Autor: Nicole
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Musik kann aufwühlen, sie tröstet, sie versetzt den Körper manchmal in Euphorie. Musik kann vieles im Körper und in der Seele bewirken. Das was viele Menschen schon gespürt haben, wenn sie bei sanften Melodien zur Ruhe gekommen sind, ist sogar wissenschaftlich erwiesen: bestimmte Rhythmen entspannen!

Wie das möglich ist? Musik, die einem Takt von 60 Schlägen pro Minute folgt, bringt -wissenschaftlichen Studien zufolge - den Körper dazu, sich dem Takt der Musik anzupassen. Alle Körperfunktionen wie Blutdruck, Atmung, Herzschlag und auch der Stress-Level sind diesem Phänomen unterworfen. Durch die Beruhigung dieser Funktionen erfolgt eine Lockerung der Muskulatur. Die Folge: man entspannt sich.

Ein Cembalo. © FlickrIn der Wissenschaft sind besonders die Klassiker des Barock für ihre meditative und entspannende Wirkung bekannt. Man kennt die Wirkung beispielsweise aus den sogenannten “Goldberg-Variationen”. Dieser Name geht auf den Cembalisten Goldberg zurück. Dieser spielte einer Anekdote zufolge einem, von Schlaflosigkeit geplagten, Grafen ein eigens für ihn komponiertes Stück Johann Sebastian Bachs vor. Die Musik verfehlte nicht ihre Wirkung: Graf Keyserling konnte wieder einschlafen. Die sogenannte “Bachstimme”, also den Sekundentakt in der Musik, griffen auch Komponisten wie Händel, Vivaldi und Corelli auf.

Aufgrund der beruhigenden Wirkung wird Musik sogar bei Operationen und chronischen Schmerzen eingesetzt. Wer unter Schlaflosigkeit, zuviel Stress oder Ängsten leidet, sollte sich also der Wirkung der “Goldberg-Variationen” oder der klassischen Musik im Allgemeinen bedienen. Darüber hinaus gibt es auch andere Highlights der Klassik, die je nach Wunsch, beim Start in den Tag, beim Einschlafen oder Lernen helfen. Wer im Internet gezielt sucht, wird problemlos fündig. Sogar fertige Sampler sind bereits erhältlich. Die kann man dann zum Beispiel einlegen und den Klängen aus der warmen Badewanne heraus lauschen. Ein garantiert entspannendes Abendprogramm!


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Der neue Trend: Baby-Wellness

Autor: Nicole
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Der Wellness-Trend macht auch vor den Jüngsten nicht halt. Nachdem Wellness zum absoluten Must-Have sämtlicher Bevölkerungsschichten geworden ist, bieten einige Einrichtungen jetzt auch “Baby-Wellness” an.

Baby lächelt, Mama freut´s! ©wu-buster/PixelioWellness ist ein ungeschützter Begriff. Allgemeinhin zählt man zu diesem Bereich ja alles, was irgendwie schön, gesund und jung erhält. Ein ganz wichtiges Stichwort ist außerdem die Entspannung. Dieser Aspekt ist Hauptmerkmal der Baby-Wellness Angebote. Denn, um sich über Jugend und Schönheit den Kopf zu zerbrechen, sind die kleinen Wonneproppen glücklicherweise noch zu klein. Im Internet lesen sich die Erholungsofferten der Wellness-Hotels dann auch eher wie ein Komplettprogramm für die ganze Familie: während Mama sich eine ausgedehnte Massage gönnt, soll das jüngste Familienmitglied nicht zu kurz kommen. Anwendungen wie Ganzkörpermassagen mit Öl und eine Massage der kleinen Füßchen bringen auch dem Kind Entspannung.

Zugegeben, es ist fraglich, ob Babys Massagen wirklich zur Erholung und Entspannung gegen den Alltagsstress benötigen. Denn das ist ja oft der Hauptgrund, wenn man sich selbst durchkneten lässt. Wenn man diesen Aspekt aber mal Außen vor lässt, kann man den Angeboten durchaus positive Seiten abgewinnen. Mütter und Väter verbringen mit ihrem Baby ganz bewusst Zeit, die nur der Erholung gewidmet ist. Alltag und Hektik werden für einige Momente vergessen. Ich vermute, die entspannte Grundeinstellung der Eltern wirkt sich mehr auf die Psyche des Kindes aus, als jede professionelle Massage.

Daneben werden Workshops angeboten die zeigen, wie man die Massage für Babys in den Alltag einbauen kann. Körperkontakt ist wichtig, das wissen alle Mütter. In der Regel wenden Sie Massagetechniken ja auch von Haus aus an. Wer aber professionell ans Werk gehen möchte und das nötige Kleingeld parat hat, kann natürlich auf die Angebote zurückgreifen. Schaden wird es in keinem Fall.

Zuwendung und Körperkontakt. © Steffi Pelz/PixelioFür niedrigeres Budget oder für diejenigen, denen ein Lehrgang zuviel des Guten ist, gibt es eine weitreichende Palette einschlägiger Literatur. Als Geschenkidee angepriesen zum Beispiel das Buch “Baby-Wellness” von Karin Schutt. Die Autorin bezieht auch die Umgebung des Kindes ein. Faktoren wie ein kuscheliges Kinderzimmer und alltägliche Verwöhnrituale werden darin ebenso beschrieben, wie Spiel-Ideen.

Fazit: Babys brauchen Liebe und Nähe um glücklich aufzuwachsen. Für diese Dinge kann man auch mal die Baby-Wellness Angebote einbeziehen. Man kann aber ebenso gut einfach das tun, was Mütter und Väter seit Jahrhunderten machen, um ihre Kleinsten zu pflegen und ihnen ein Lächeln zu entlocken.


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Letztens sah ich im Fernsehen Menschen, die sich mit einem eigenartigen Gerät den Kopf massierten. Das sah in etwa so aus wie ein Schneebesen, der nach unten hin offen ist. Ich wunderte mich und schaltete weiter.

Durch Zufall begegnete ich diesem Ding dann gestern erneut. Ich musste auf den Bus warten und stand dabei vor einer Apotheke. Im Schaufenster: der Schneebesen! Er scheint mich also zu verfolgen, Grund genug, ihn hier einmal vorzustellen. Der “Sensus Magnus©” oder “Australischer Schneebesen”, wie er - zurecht - auch genannt wird, ist laut Herstellerangaben ein therapeutisch wertvolles Instrument zur Stimulation der inneren Energien und gegen Stress. Was man sich genau darunter vorzustellen hat, kann ich bis jetzt nur vermuten. Denn, auch wenn es verführerisch schien, gekauft hab ich das Gerät noch nicht. Ich nehme an, dass durch die Massage am Kopf einfach eine Entspannung stattfindet. Wie das genau funktioniert steht ja dabei erstmal im Hintergrund, für mich wäre nur wichtig, dass es überhaupt einen Effekt hat.

Eigenartig sieht er schon aus, aber wenn es hilft… © Flickr Woher kommt nun eigentlich der Beiname “Australischer Schneebesen”, unter dem meine Apotheke um die Ecke mir den Kopfmassierer schmackhaft machen will? Die Antwort: die Aborigines sollen die Ersten gewesen sein, die ähnliche Gerätschaften benutzten, weil sie um die - Zitat “verborgenen Energiequellen einer Kopfmassage” wussten. Ich muss zugeben, sobald Urvölker ins Spiel kommen, wandelt sich meine rationale Urteilskraft oft in blinden Konsumrausch.

Der Hersteller des Sensus Magnus© verrät außerdem, dass durch die Form und die Materialien des “Schneebesens” elektrische Felder aufgenommen werden. Diese Stimulation führe zu Entspannung. Den Herren mit schütterem Haupthaar wird zudem noch eine Anregung des Haarwachstums versprochen. Das wäre nach unzähligen Versuchen, mit Medikamenten gegen dieses Problem vorzugehen, geradezu sensationell.

Im Internet findet man neben den diversen Online-Shops, die den Sensus Magnus© im Sortiment haben auch einige Testberichte. Darin wird von der unglaublich aufregenden Erstwirkung gesprochen. Das Gerät erzeugt demnach ein extremes und nie erlebtes Kribbeln, dass angeblich Gänsehaut hervorruft. Hört sich alles positiv an und erzeugt bei mir zunächst einmal pure Neugier. Was die Euphorie etwas bremst ist der Preis: um die acht bis zehn Euro muss man für das Kribbelgefühl investieren. Ich lasse die Entscheidung über den Kauf deswegen auf mich zukommen und werde testen, ob ich dem Magnus bei unserer nächsten Begegnung widerstehen kann. In dem Falle werden meine Erlebnisse natürlich hier nachzulesen sein. ;)


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Pfefferminztee � Flickr.comDer November ist nun da und mit ihm auch die üblichen Krankheitsausfälle. Bei mir im Büro merkt man es ganz deutlich, jedes Jahr um diese Zeit sind mehrere Personen krank. Es fängt bei einer Person an und verbreitet sich dann “virusartig”. :D

Ich wurde bisher zum Glück verschont. Wenn ich dennoch mal etwas angeschlagen bin und Husten, Schnupfen und leichtes Fieber habe, gibt es für mich einen einfachen Weg, es so leicht wie möglich durchzustehen. Medikamente versuche ich immer zu vermeiden und nehme sie nur in sehr extremen Fällen. Was die Ärzte ja immer standardmäßig sagen, setze ich auch sofort um: Viel trinken. Pfefferminztee ist dafür ausgezeichnet geeignet, auch Thymian-, Fenchel-, und Salbeitee sind sehr gut um den Husten zu bekämpfen. Um die Nase und gleichzeitig die Lunge freizubekommen, empfiehlt es sich ein Dampfbad zu machen. Alternativ kann man sich auch ein heißes Bad einlassen und Zusätze wie Eukalyptusöl, Pfefferminz und Salbeiblätter hinzugeben.

Was natürlich nicht missachtet werden darf, ist die körperliche Entspannung, deshalb tut ein warmes Bad gleich doppelt gut. Anschließend gleich ins warme Bett zum weiteren Entspannen. Wer allerdings sehr hohes Fieber hat, sollte vom heißen Bad lieber Abstand nehmen, um den Kreislauf nicht unnötig zu belasten. Ein weiteres gutes Mittel im Kampf gegen Schnupfen ist die Rotlichtlampe. Einfach für ungefähr 5 Minuten das Gesicht anstrahlen lassen. Wirkt bei mir immer wahre Wunder. Dazu noch schöne beruhigende Musik und die Erkältung wird bald vorüber sein.


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