Das Tree Yoga wurde von einem Fallschirmspringer erfunden und kombiniert Asanas mit lockerem Rumhängen an einem Baum.
Das Tree Yoga wurde von dem Texaner Hal Pruessner erfunden, der sich beim Joggen durch den Park dachte, dass sich dies auch sicher mit dem Yoga vereinbaren ließe. Er war einmal Fallschirmspringer und vermisste die Freiheit im Flug, wie er Shape berichtete. Mittels zweier Bänder hängt man beim Tree Yoga vom Baum und führt verschiedene Asanas aus.
Was erst einmal lustig aussieht und auch etwas halsbrecherisch, da man durch die Tree-Yoga-Multi-Sling-Kit relativ frei am Baum hängt, führt nach Angaben all jener, die es ausprobiert haben zu einer unglaublich intensiven Entspannungsphase. Während der Übungen hängt man oft kopfüber von einem Baum, was zu einer Entlastung des Rückens führt.
Die Übungen wurden speziell auf die Möglichkeiten der Bänder und der besonderen Körperlage umfunktioniert und erweitern sich ständig, da Pruessner auch mit Yogalehrern arbeitet um seine Techniken zu optimieren.
Allerdings geht es auch hier oft nur um Vermarktung. Obwohl es sicherlich ein interessantes Erlebnis ist, sich frei schwebend an einem Baum abzustützen während man die Asanas ausführt, ist Tree Yoga patentrechtlich geschützt und die dazugehörigen Bänder auch. Ein Zeitungsartikel vergleicht Dinge wie das Tree Yoga mit anderen Yogaformen wie dem Bikram Yoga, das den meisten zu kommerziell geworden ist.
Fazit
Es ist manchmal schon schwer genug sich auf die Bewegungen einzustellen und sie richtig auszuführen, an einem Baum scheint mir das vor allem für Anfänger ziemlich unmöglich. Es geht ja hauptsächlich darum sich um seinen Körper zu konzentrieren und richtig zu atmen. Für Fortgeschrittene ist es sicherlich eine lustige Sache, die viel Abwechslung bietet.
Wie schon bei den vorherigen Übungen erwähnt kann auch der Rücken von verschiedenen Yogarichtungen profitieren. Aber auch die einfacheren Übungen aus den Asanas helfen bei Rückenschmerzen, deshalb stelle ich jetzt das Trikonasana vor.
Den Baum und andere Übungen wie den halben Mond hat Nicole ja bereits vorgestellt, nun geht es an die Trikonasana.
Das Dreieck wird aus der Tadasana (Bergstellung) ausgeführt. Dazu stellt man sich aufrecht hin und legt die Handflächen an die Oberschenkel. Rücken und Kopf sind dabei gerade, man behält die Körperspannung bei und achtet auf seine Atmung.
Von dieser Position aus macht man einen Schritt zur Seite, dabei mehr als hüftbreit stehen. Der rechte Arm bleibt am Oberschenkel liegen, der linke wird beim Einatmen in die Luft gestreckt, dabei bleibt die Handfläche flach und zeigt nach oben.
Beim Ausatmen geht der linke Arm nach rechts, der rechte Arm gleitet am Bein entlang Richtung Fuß. Bei dieser Übung ist es extrem wichtig, nicht ins Hohlkreuz oder nach vorne zu fallen, man sollte die Körperspannung nicht nur im Rücken sondern besonders auch im Bein- und Pobereich halten. Der Oberkörper knickt sozusagen seitlich über die Hüfte. Auch wenn es auf die andere Seite geht.
Die langsam sollte sehr langsam und konzentriert durchgeführt werden, dabei stets auf die Atmung achten.
Durch diese Übung dehnt man die seitlichen Rückenmuskelpartien und lockert gleichzeitig die Schultern und den Nacken. Auch der Lendenwirbelbereich wird so trainiert. Dreht man das Gesicht noch in Richtung decke, wird zudem die Nackenmuskulatur gelockert.
Eine Variation der Trikonasana ist das Drehdreieck oder das vorwärtsbeugende Dreieck.
Miezi, Bello und Schnuffel entspannen sich genauso gern wie Frauchen und Herrchen. Wellness für Tiere ist ein ganz neuer Trend, der durchaus seine Daseinsberechtigung hat.
Dabei sollte man den Begriff Wellness in diesem Sinne nicht zu eng sehen, denn unter Tierwellness fallen auch Angebote, die sich eher auf den Bereich Physiotherapie konzentrieren. Die Tiermedizin hat in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, da muss die Nachsorge mithalten: So werden z.B. in Deutschlands Tierarztpraxen auch schon Reha-Maßnahmen durchgeführt. Auch ein eigener Beruf, der des Tierphysiotherapeuten, hat sich schon etabliert.
Neben Gesundungsmaßnahmen für Hund, Katze und Pferd werden aber auch Farbtherapien angeboten und Heilsteine aufgelegt. Was Menschen nutzt, soll auch Tieren etwas bringen. Die Tatsache, dass auch Tiere Stress haben mag zunächst etwas außergewöhnlich anmuten, liegt aber durchaus nahe. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Meine beiden Katzen reagieren, wie alle Tiere, sensibel auf Umstellungen, Hektik und auch auf meine Gemütslage. Habe ich Stress, weiterlesen »
Für ein paar entspannte Stunden zu Hause lege ich gern mal eine Maske auf, koche mir einen Tee und nehme ein Fußbad.
Dabei benutze ich fast immer die Masken von Schaebens. Die sind relativ günstig, immer in meinem Lieblingsdrogeriemarkt vorrätig und außerdem vertrage ich sie in der Regel ganz gut. Meine Haut ist relativ empfindlich, darum ist gerade der Aspekt der Verträglichkeit für mich sehr wichtig. Nun bin ich letztens in Kauflaune gewesen und habe neben meinem “Masken-Standardprogramm” auch die (für mich neue) Luxus Maske” mitgenommen. Der Hersteller wirbt damit auf seiner Seite folgendermaßen:
Schaebens Luxus Maske
mit Champagner, Gold, Kaviar, Austern
• aktiviert die Mikrozirkulation
• spendet Feuchtigkeit und verfeinert den Teint
• schenkt eine strahlend frische Ausstrahlung
• für ein exklusives Pflege-Erlebnis
Herrliche Versprechungen sind das. Diese Fachleute wissen genau, welcher Wortschatz bei der zahlenden (weiblichen) Kundschaft zieht: exklusiv, strahlend, aktiv! Sind wir das nicht alle gern?
Also ich für meinen Teil möchte das in jedem Fall sein und wenn mein Budget schon nicht für exklusive Behandlungen im Day Spa reicht, muss eben die Kombination aus edlem Fischrogen, teurem Edelmetall, glibbriger Luxusmuschel und köstlich-überteuerten Sektgetränk für mein Seelenheil sorgen.
Soviel zur Kaufintention, nun zur Wirkung: Das Zeug brennt! Kaum aufgetragen begann meine Haut gefährlich zu ziehen. Ich konnte die Maske nicht länger als eine Minute ertragen. Nach dem hektischen Abwaschen überprüfte ich mein Hautbild: Rötungen oder Reizungen waren glücklicherweise nicht zu sehen. Aber woher kam das Brennen?
Ich googelte und wurde sofort in einem Forum für Testberichte fündig, wo eine Nutzerin eben dieses “Prickeln” (wie sie es nannte) beschrieb. Auf der Seite des Herstellers wird ja sogar mit einem Siegel über die dermatologische Verträglichkeit geworben. Welches Institut diese Untersuchung durchgeführt hat, steht leider nicht dabei.
Laut Schaebens wurden bisher je einer Million verkaufter Packungen bei 0,0000 der Anwender Reizungen oder Allergien ausgelöst. Bin ich denn die einzige Mimose oder meldet sich einfach niemand, um von den Erfahrungen zu berichten? Ich beschloss kurzum, mal eine E-Mail an Schaebens zu schreiben. Und was dabei herauskam, war eine echte Überraschung. Wer mehr wissen möchte, liest nächste Woche hier weiter.
Pflanzen gehören zu einem Wohlfühl-Badezimmer wie Seifenschaum ins Vollbad. Doch nicht jede Pflanze ist den besonderen Anforderungen gewachsen.
Welche Möglichkeiten gibt es nun, um herauszufinden welche Gewächse die “Klimazone” Bad aushalten? Zum einen mal ausprobieren. Nachteil: Teuer und umständlich. Einfacher ist googeln! Da fand ich zu dem Thema einen sehr detaillierten Artikel bei News-Adhoc. Die Pflanzen müssen die wechselnden Temperaturen, eine wenigstens zeitweise hohe Luftfeuchtigkeit und oft wenig Licht vertragen können.
Das trifft z.B. bei Dracaena, Zierspargel, Zamioculcas, Bromeliengewächse, Einblattpflanzen, Orchideen, Goldfruchtpalmen, Zyperngras oder Zimmerbambus zu. Des weiteren fand ich bei weiteren Recherchen noch Empfehlungen für das Brutblatt, Grünlilien und Zitrusgewächse, die man sich einfach aus einem Kern ziehen kann. Ich hab das im vergangenen Herbst getan und kleine starke Stecklinge erhalten. Die wachsen bei mir zwar langsam, aber dafür sind sie anspruchslos und günstig. Einfach die Zitronenkerne in die Erde stecken und abwarten. So einfach kann Gärtnern sein.
Zurück zum Wellness-Badezimmer mit dem richtigen Entspannungsfaktor: Was tun nun diejenigen, die ein Bad ganz ohne Fenster haben? Es gibt einige Lösungsansätze für dieses Problem. Bequem und einfach, jedoch leider auch sehr sehr unspektakulär ist die Variante “Pflanzenfreies Bad“. Wer über das gewisse Kleingeld oder einen guten Stromtarif verfügt darf seine Badezimmerpflanzen gern mit speziellem Pflanzenlicht verwöhnen, das aber mehrere Stunden am Tag brennen muss. In einem Forum fand ich die Variante drei, den “stetigen Wechsel“: In einer Art Turnus darf jede Pflanze für ein paar Tage ins Bad. Wer ein Herz für Pflanzen hat wird aber eher darauf verzichten. Eine Woche in fast anhaltender Dunkelheit, wer will das schon? So bleibt dann noch meine Speziallösung für ganz Wagemutige: Umziehen. In eine Wohnung mit großem Bad und Flutlichtfenster.
Wer sein Bad nicht nur mit Pflanzen, sondern auch mit der richtigen Deko zu einer Wellness-Oase machen möchte findet hier viele Tipps und Anregungen.
Ich bin zwar kein Freund von regelmäßigen und allzu ausgedehnten Solariumbesuchen, in den letzten drei Wochen war ich aber zweimal beim “Toasten”.
Allerdings nicht, weil ich braun werden will, sondern um meine Tagesmüdigkeit zu bewältigen. Das klappt sehr gut, zu gut vielleicht, denn nach beiden Dosen des künstlichen Lichts konnte ich abends nicht einschlafen. Die Solariumbesuche waren jeweils am frühen Morgen zwischen sieben und acht Uhr und jeweils auch nur zehn Minuten lang. Beide Male fühlte ich mich tagsüber dann auch frisch, wurde zum Abend hin aber nicht unbedingt müder, sondern lediglich erschöpfter. An Einschlafen war trotz des langen Tages der hinter mir lag nicht zu denken.
Ich habe danach natürlich schon recherchiert, fand aber nur Artikel in denen von der regulierenden Wirkung auf den Schlaf-Wach-Rhythmus die Rede war. Ist ja eigentlich auch klar, denn weiterlesen »
Putzen gehört zum Leben wie Essen, Schlafen und Atmen. Trotzdem ist das regelmäßige Saubermachen für viele Menschen fast eine Qual.
Die Abhilfe für dieses Dilemma sind Wellness-Erlebnisse beim Putzen. Um dieses Ziel umzusetzen kann man viel Geld in teure Putzmittel investieren (siehe Link), oder einfach die Tipps von Katharina Zaugg befolgen, die auf der Seite der Aachener Nachrichten nachzulesen sind.
Die Dame muss es wissen denn sie ist Ethnologin und professionelle Raumpflegerin. zugleich. Ihr Konzept: weiterlesen »
Wer schon einmal in den Genuss gekommen ist die Rügener Kreidefelsen aus der Nähe zu betrachten wird dieses einzigartige Bauwerk der Natur nicht so schnell vergessen.
Der berühmteste Teil der Kreidefelsen ist der “Königsstuhl“, der heute zum großen Nationalpark Jasmund gehört. Von Oben betrachtet ist das schon faszinierend. Besucher sollten jedoch unbedingt weiterlesen »
Die Grüne Woche öffnet am kommenden Freitag wieder ihre Tore für unzählige Besucher.
Das hat zwar nur entfernt etwas mit Wellness zu tun, dennoch ist diese Meldung einen Beitrag wert, denn die Wellness Plus wird in diesem Jahr nicht mit von der Partie sein. Statt Parallelprogramm zur Grünen Woche suchen die Veranstalter der Messe offenbar neue Ziel- und Zahlgruppen.
Nachdem ich im letzten Jahr bei meinem Besuch beider Messen noch den hohen Anteil der Senioren beobachten konnte, scheint sich nun zu bestätigen, dass dies nicht nur eine subjektive Einschätzung war. Auch die Veranstalter der Wellness-Messe rund um Entspannung, Schönheit und Gesundheit haben scheinbar ihr Publikum ausgewertet und präsentieren sich in diesem Jahr zeitgleich mit der Landesgesundheitsmesse Berlin-Brandenburg und der 50+aktiv.
Der Termin verschiebt sich ans Jahresende. Darum sind Programme, Aussteller und Eintrittspreise noch unklar. Sobald es Neues gibt berichte ich natürlich darüber.
Zwei Dinge stehen dennoch fest: Ort und Zeit!
Wellness Plus 02.- 04. Oktober 2009
Messegelände Berlin, Eingang Nord: Halle 23a/b
Öffunungszeiten: 10.00 - 18.00 Uhr
Onsen und Ryokan: Wer die japanischen Traditionen hautnah erleben möchte, sollte eines der typischen Gasthäuser buchen.
Für Japaner bedeutet ein Besuch im Onsen auch Abschalten vom sehr strikt geregelten und arbeitsreichen Alltag. Die japanischen Hierarchien können hier außer Acht gelassen werden. Man entspannt sich einfach nur. Als Tourist kann man häufig auch noch die traditionellen Gasthäuser kennen lernen. Die so genannten Ryokan gibt es schon seit dem 10. Jahrhundert.
Ursprünglich waren sie Schlafstätten für weiterlesen »