Autosuggestion am Arbeitsplatz: Entspannungstechnik für Zwischendurch

Die Autosuggestion zur Entspannung am Arbeitsplatz kann akuten Stress innerhalb kürzester Zeit abbauen und für neue Energien sorgen. So bewältigt man beispielsweise einen unruhigen Büroalltag mit Leichtigkeit.

Dabei ist die Autosuggestion am Arbeitsplatz oder zu Hause nichts weiter als das Trainieren des Unterbewusstseins, in diesem Fall um Körper und Geist zu entspannen. Gleichzeitig kann man solche Methoden nutzen, um sich beispielsweise auf eine Präsentation vorzubereiten: So ist es möglich, mittels Autosuggestion in Verbindung mit Entspannungstechniken einen bestimmten Gedanken nicht nur im Bewusstsein, sondern im Unterbewusstsein fest zu verankern, wodurch man sich Selbstvertrauen schenken oder ein bestimmtes Mantra verinnerlichen kann.

Autosuggestion am Arbeitsplatz: Atemübungen zur Entspannung

Eines der einfachsten Ziele der Autosuggestion ist das bewusste Atmen, denn allein hierdurch kann man Unruhe abbauen, sich besser konzentrieren und neue Kräfte sammeln. Dass Atemübungen ein Grundbestandteil vieler Entspannungstechniken sind, ist schließlich kein Zufall. Doch viele von uns vergessen, richtig zu atmen, und genau hier setzt die Autosuggestion an. Die Übungen bestehen einfach aus selbst gewählten Takten, in denen man gleichmäßig ein- und ausatmet und gegebenenfalls die Luft anhält. Idealerweise verbindet man solche Atemübungen mit der bewussten An- und Entspannung unterschiedlicher Muskelgruppen.

So ist beispielsweise ein Rhythmus von 5 Sekunden tief einatmen, 5 Sekunden Luft anhalten und anschließenden 5 Sekunden langsames Ausatmen sehr effektiv, wenn man ihn einige Male hintereinander wiederholt und anschließend nur allmählich wieder in einen kürzeren Rhythmus zurückfällt. Wer solche Übungen oft genug durchführt, wird mit der Zeit von ganz allein tiefer und intensiver atmen, auch ohne dass er sich extra daran erinnern muss. Das verlangsamt den Puls, sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung sämtlicher Organe und so für mehr Konzentration, Ruhe und Entspannung.

Entspannungstechniken am Arbeitsplatz: Autosuggestion

Viele Menschen können mit leiser Musikberieselung im Hintergrund deutlich besser und vor allem ruhiger arbeiten. Wenn jedoch tatsächliche Musik im Büro verboten ist, kann es helfen, sich diese einfach vorzustellen. Eine solche Übung ist natürlich nichts für Situationen, in denen man mit schweren Maschinen arbeitet, hier ist zu jeder Zeit die volle Konzentration gefragt. Wer jedoch am Schreibtisch sitzt, kann diese Technik durchaus ausprobieren. Im besten Fall, summt das Unterbewusstsein die Melodie weiter, wenn man schon gar nicht mehr absichtlich daran denkt, und sorgt so weiterhin für Entspannung.

Eine ganz simple Übung besteht im gedanklichen Aufräumen: Gerade wenn in stressigen Situationen Chaos herrscht, ist es wichtig, seine Gedanken zu ordnen. Dazu stellt man sich bildlich einen Käfig oder einen Tresor vor und sperrt im übertragenen Sinne alle unnützen Gedanken hier ein. In einem zweiten Schritt sortiert man systematisch alle anstehenden Aufgaben nach ihrer Dringlichkeit, zum Beispiel indem man sich einen Aktenschrank vorstellt und hier für jede Aufgabe einen Ordner anlegt. Scheu braucht man dabei nicht zu haben, Niemand sonst kann sehen, was sich im eigenen Kopf abspielt. Doch das bildliche Vorstellen schafft schnell Ordnung im Gedankenchaos und hilft so, Stress zu reduzieren.