Atmen zum Yoga-Auftakt: Meine Erfahrungen

Für mich ist das Atmen zum Yoga-Auftakt eine der wichtigsten Übungen überhaupt. Denn meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass mir das tiefe Atmen nicht nur Ruhe und Entspannung, sondern auch einen kleinen Energie-Kick verleiht.

Egal ob ich inmitten eines stressigen Tages einfach mal etwas entspannen oder eine frische Yoga-Session starten möchte – das tiefe Atmen zählt zu denjenigen Übungen, die ich in der Regel mehrmals am Tag absolviere.

Das tiefe Atmen, das ich so gern und regelmäßig durchführe, ist eine leicht abgewandelte Variante von Agnisara Dhauti. Ich führe die Atem-Übung stehend, mit Blick nach vorn und angespannter Bauchmuskel-Partie durch. Dabei atme ich tief ein, halte die Luft möglichst lange an, atme wieder aus und wiederhole dies mindestens 3x.

Zu Beginn meiner ‚Yoga-Karriere‘ hatte ich nicht gedacht, dass eine Atem-Übung größere positive Effekte haben könnte. Meine Meinung hierzu hat sich dank meiner mittlerweile gemachten Erfahrungen jedoch grundlegend geändert.

Tatsächlich bin ich nunmehr der Ansicht, dass mir die konzentriert durchgeführte Atem-Übung eine große Portion Ruhe und Entspannung schenkt. Sie kann mir dementsprechend dabei helfen, die komplizierten Dinge des Alltags gedanklich einfach mal beiseite zu legen. Das ist aber noch nicht alles: Insbesondere vor einer längeren Yoga-Sitzung kann mich das Atmen außerdem mit einem kleinen Energie-Kick versorgen.

All das funktioniert meiner Ansicht nach aber keinesfalls in stickigen, schlecht gelüfteten Räumen. Ich bin also recht gut damit beraten, vor der Durchführung des Atmens ein Fenster (weit) zu öffnen oder aber – angenehme Klima-Verhältnisse vorausgesetzt – lieber gleich ins Freie zu gehen und dort möglichst viel Sauerstoff aufzunehmen.