Aqua-Fitness: Fatburn-Fun im Wasser

Wer Aqua-Fitness betreibt, strafft nicht nur seinen Körper, sondern tut auch seinem Gemüt etwas Gutes. Denn der Fatburn-Fun im Wasser kann jede Menge Freude bereiten.

Schwimmbecken sind schon etwas Feines! Im Sommer können sie wohltuende Abkühlung spenden, während sie in den kälteren Jahreszeiten eine angenehme Ablenkung vom tristen Wetter und einen Ansporn zu mehr Bewegung bieten.

Apropos Bewegung: Frei- und Hallenbäder bieten nicht nur die Möglichkeit zum entspannten Plantschen, sondern sind auch ein wunderbarer Ort, um ein effektives Ganzkörper-Workout zu betreiben.

Aqua-Fitness ist für alle da

Während man die Wassergymnastik als gelenkschonenden Sport in der Vergangenheit vor allem älteren Menschen ans Herz legte oder für Reha-Zwecke einsetzte, hat man sie mittlerweile als Fitness-Training und Fatburning-Mittel für alle entdeckt. Egal ob man der Aqua-Fitness ’nur‘ als Freizeitaktivität nachgeht oder damit gezielt Fett verbrennen will – Spaß und Straffung sind garantiert.

Fatburn-Fun im Wasser: Gründe für die Effektivität

Und es gibt gute Gründe, warum die Aqua-Fitness so effektiv ist. Tatsächlich sind es mehrere Faktoren, die das Training im Wasser zum wahren Fatburner machen:

Zunächst einmal bringt der Kältereiz des Wassers den Organismus richtig in Schwung. Der Körper reagiert auf das kalte Wasser und heizt immer wieder auf, um nicht auszukühlen. Dies kurbelt den Stoffwechsel an – noch mehr Energie wird verbraucht.

Dann ist da der hohe Wasserwiderstand, gegen den der Körper antrainieren muss. Je schneller die im Wasser ausgeführten Bewegungen werden, umso mehr Kraft ist für die Ausführung aufzubringen – ergo erhöht sich auch der Energieverbrauch. Um dem Ganzen noch mehr Effektivität zu verleihen, kann man zur Erhöhung des Wasserwiderstands spezielles Equipment wie Pool-Nudeln, Paddeln, Hanteln, etc. einsetzen.

Der Wasserdruck wirkt sich darüber hinaus positiv auf die Durchblutung des Gewebes aus, der Abtransport von Wasser aus den Lymphgefäßen wird gesteigert – das kann Probleme wie Cellulite und Co. vermindern. Ferner kann Aqua-Fitness einen positiven Einfluss auf die Blutgefäße haben und den Rückfluss des Blutes unterstützen, was eine Stärkung des Herzens bewirken kann. Und da gerade von Stärkung die Rede ist: Auch die Atemmuskeln und die Lungentätigkeit können gekräftigt werden, das gesamte Immunsystem kann profitieren.

Effektiv auch ohne Equipment

Selbst ohne Spezial-Equipment ist effektive Aqua-Fitness möglich. Tanzen, Joggen, Kickboxen, Aerobic, Gymnastik, usw. – (fast) alles, was man außerhalb des Schwimmbeckens zur Körperertüchtigung einsetzt, ist auch innerhalb des Wassers durchführbar, aber eben mit erhöhtem Energieverbrauch. So lässt sich, wie beispielsweise hier nachgelesen werden kann, mit einer halben Stunde Aqua-Fitness an die 400 kcal verbrauchen.

Geringe Verletzungsgefahr

Der erhöhte Kalorienverbrauch, den die Wassergymnastik bietet, ist nicht an ein erhöhtes Verletzungsrisiko gekoppelt. Ganz im Gegenteil: Innerhalb des Wasser sind ruckartige Bewegungen geradezu unmöglich. Außerdem muss der Körper nur noch etwa 10 Prozent seines Gewichts tragen, was die Gelenke entlastet und Bewegungen ermöglicht, die fern des Wassers oft gar nicht möglich sind.

Regelmäßiges Training ist Trumpf

Wer mit Aqua-Fitness abnehmen will, sollte das amüsante Power-Planschen jedoch mit der notwendigen Disziplin angehen und regelmäßig ins Wasser steigen – 3 x die Woche sollten mindestens 30 Minuten Übungen plus die Zeit zum Aufwärmen und Auflockern davor und einige Momente für das Stretchen danach einkalkuliert werden.

Allein oder in der Gruppe

Übrigens: Wer als Einzelkämpfer gegen die Widerstände des Wassers antritt, dürfte bereits viel Freude haben. Noch spaßiger kann es aber dann werden, wenn man Aqua-Fitness innerhalb einer Gruppe betreibt und sich gegenseitig zu immer neuen Fatburning-Leistungen anspornt.

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